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Master en droit européen - LL.M. (académique)

Concours Européen des Droits de l’Homme René Cassin

Cassin, dessen Arbeitssprache ausschliesslich Französisch ist, ist ein hypothetisches Gerichtsverfahren, in dem sich Studententeams aus verschiedenen europäischen Universitäten gegenüberstehen. Es beruht auf einem fiktiven Fall von aktuellem Interesse, den die Teilnehmer auf der Grundlage der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten untersuchen müssen. Jedes Team muss entweder die Klägerseite oder den beklagten Staat vertreten. Die „Anwälte der Klägerseite“ rügen hierbei die Verstösse, die sich möglicherweise ereignet haben. Der „Vertreter des beklagten Staats“ versucht, auf den Klägervortrag zu erwidern.

Zunächst verfasst das Team einen Schriftsatz, in dem es die Argumente zugunsten seines „Klienten“ anführt. Im Rahmen der Finalrunden tragen die besten sechzehn Teams anschliessend ihre Argumente mündlich vor einer aus Experten für Menschenrechte bestehenden Jury in den Räumlichkeiten des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Strassburg vor.

Rechtsgebiet:

Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten

Sprache:

Französisch

Teilnahme-voraussetzungen :

Cassin steht Studenten des Masters im vierten und fünften Studienjahr der Rechtswissenschaften mit besonderem Interesse für Menschenrechte offen. Ausgezeichnete Französischkenntnisse, schriftlich und mündlich, werden vorausgesetzt.
 Weitere Informationen erhalten Sie in den “Offiziellen Regeln für die Teilnahme an externen Moot Courts“.

Verfahren:

Jedes Team besteht aus zwei Anwälten und, im Idealfall, einem juristischen Berater.
 Beginnend Ende September werden in einem Workshop relevante Texte zu den Menschenrechten sowie die Rechtsprechung des EGMR analysiert. Die Grundlage des Workshops ist die Untersuchung vorhergehender hypothetischer Fälle dieses Wettstreits, der überdies eine Einführung in die Recherchearbeit und Art und Weise des Vortragens von Argumenten dienen soll.
 In der schriftlichen Phase, die im Anschluss an die Veröffentlichung des fiktiven Falls beginnt, verfasst das Team einen Schriftsatz auf der Grundlage dieses Falls, in dem sie entweder die Klägerseite oder den beklagten Staat vor dem EGMR vertritt. Ausgewählt auf der Grundlage der Qualität ihrer Schriftsätze tragen danach die besten 16 Teams (8 mal Beklagtenseite, 8 mal Klägerseite) ihre Argumente mündlich in den Finalrunden vor Jurys in Strassburg vor.
 Weitere Informationen finden Sie in den externen Regeln zum Wettstreit .

Zeitplan :

Der vorbereitende Workshop beginnt Ende September. Der fiktive Fall wird im November oder Dezember veröffentlicht. Die schriftliche Phase dauert bis zur Versendung des Schriftsatzes im Februar. Die Plädoyers werden im April in Strassburg abgehalten.

Koordination:

Dr Xavier Souvignet and Mariana Pena-Pinon

Credits:

12 ECTS (6 pro Semester)

Website der Organisation  :

www.concourscassin.eu

Erfahrungen

Cassin 2012/2013
Cassin 2010/2011
Cassin 2009/2010