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2010

Doing Identity in Luxemburg: Subjektive Aneignungen - institutionelle Zuschreibungen - sozio-kulturelle Milieus

am 6. Juli 2010

Die Konferenz fand im Rahmen des Forschungsprojekts „IDENT – Sozio-kulturelle Identitäten und Identitätskonstruktionen in Luxemburg“ der Forschungseinheit IPSE (Identités, Politiques, Sociétés, Espaces) der FLSHASE (Fakultät für Sprachwisenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften) statt, in dem die Dynamiken von Identitätskonstruktionen in interdisziplinärer Perspektive untersucht wurden. „Doing Identity in Luxemburg“ bildete eine Plattform, um die Forschungsergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts – die soeben im transcript-Verlag erschienen sind – dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum Konferenzprogramm

 
   
   

Berichterstattung zur Konferenz

Buchvorstellung bei RTL Luxemburg (6.7.2010)

Gespräch mit Prof. Christian Schulz (SR2 KulturRadio) (6.7.2010)

Tageblatt (7.7.2010)

Le Jeudi (8.7.2010)

Le Quotidien (9.7.2010)

Luxemburger Wort (12.7.2010)

 

Panel I: Sozio-kulturelle Milieus

Zur differenzierten und transversalen Betrachtung von Identitäten wurden sozio-kulturelle Milieus in der Luxemburger Gesellschaft vorgestellt. Die hier erstmalig für die Luxemburger Gesellschaft präsentierten Milieus basieren auf dem Ansatz der sozialen Milieus nach Pierre Bourdieu, der von Michael Vester weiterentwickelt und hinsichtlich der pluralen Verhältnisse in Luxemburg angepasst wurde.

 

Panel II: Sprachen und Identitäten

Dieses Panel stellte die Frage nach den sprachlichen Identitäten im multilingualen Luxemburg. Dies betraf zunächst Fragen des Sprachkontakts sowie des Erlebens von Mehrsprachigkeit, die – aufgefächert nach sozio-kulturellen Milieus – Einblicke in sprachenbezogene Identitäten gaben.

 

Panel III: Räume und Identitäten

Dieses Panel widmete sich der Frage nach räumlichen Identitäten, wobei zugeschriebene Identitäten, wie sie sich im öffentlichen touristischen Diskurs artikulieren, im Zentrum standen. Den Betrachtungen anhand einschlägiger Kommunikationsmedien, die sich von der lokalen bis zur interregionalen Ebene erstrecken, wurden die Raumperzeptionen und räumlichen Praktiken der Luxemburger Wohnbevölkerung gegenübergestellt.

Panel IV: Bilder und Identitäten

Dieses Panel betraf sprachlich und visuell verfasste Selbst- und Fremdbilder ‚Luxemburgs’, wie sie in hoch- und alltagskulturellen Medien vorzufinden sind. Es ging der Frage nach, welche Schlüsse die jeweils vermittelten Aussagen sowie der Entstehungsprozess der betrachteten Bilder auf identitätsbezogene Aneignungs- und Zuschreibungsprozesse zulassen.

 

Panel V: Alltagskulturen und Identitäten

Dieses Panel fokussierte auf angeeignete und zugeschriebene Identitäten in den alltagsweltlichen – jedoch politisch und wirtschaftlich überformten – Kontexten von Gender, Konsum und Alterität. Von besonderem Interesse waren hier die betrachteten Identitäten in verschiedenen sozio-kulturellen Milieus unter dem Aspekt ihrer ambivalenten Aneignung in der alltagskulturellen Praxis, in der ‚geklärte Widersprüche’, aber auch Überschneidungen in Erscheinung treten.

 

Das Buch zur Konferenz

Das Buch zur Konferenz, welches die IDENT-Projektergebnisse beinhaltet, ist seit Juli 2010 im Buchhandel erhältlich.

IPSE (Hg.): Doing Identity in Luxemburg. Subjektive Aneigungen – institutionelle Zuschreibungen – sozio-kulturelle Milieus. Bielefeld, transcript-Verlag, 2010 (301 S.).