Research
Le « Laboratoire de PHILOSOPHIE et de recherche en histoire des idées » est une unité de formation et de recherche doctorale et post-doctorale au sein de l'Unité de Recherche IPSE. Les activités de recherche se déploient dans trois cellules correspondant aux domaines d'intérêt et de spécialisation des professeurs responsables:
Forschungseinheit: Theoretische Philosophie der Neuzeit und Gegenwart (Prof. Dr. Dietmar Heidemann)
Forschungsprojekt: Die Fähigkeit der Erkenntnis. In der Regel gehen wir davon aus, dass „Erkenntnis“ eine komplexe geistige Fähigkeit ist, die Menschen immer schon besitzen, möglicherweise aber auch erst erwerben müssen und wieder verlieren können. Zur Erkenntnisfähigkeit zählen dabei so unterschiedliche kognitive oder auch nicht-kognitive Vermögen wie Sinnlichkeit, Wahrnehmung, Verstand, Urteilskraft, Vernunft oder Intuition. Ziel dieses Projekts ist es, die Natur der Fähigkeit der Erkenntnis zu bestimmen. Das Projekt setzt sich aus drei Teilen zusammen: (1) Historische Grundlagen: Die Vermögenstheorie in der Philosophie der Neuzeit (Rationalismus, Empirismus, Transzendentalphilosophie); (2) Die Fähigkeit der Erkenntnis: Grundmodelle (Vermögensmodell, das das Modell der Erkenntnisfähigkeit als geistiger Disposition, empirisch-psychologische Modell, das transzendentalphilosophische Modell etc.); (3) Die Fähigkeit der Erkenntnis aus interdisziplinärer Sicht (Psychologie, Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft, Sozialwissenschaften, Erziehungwissenschaften und der Beitrag der Philosophie).
Innerhalb des ersten Teilprojekts hat am 28. und 29. Mai 2009 der Workshop KANT AND NON-CONCEPTUAL CONTENT mit Professor Dr. Robert Hanna (University of Colorado/University of Cambridge) stattgefunden.Die Tagungsbeiträge wurden unter dem Titel "Kant and Nonconceptual Content" als Sonderband des International Journal of Philosophical Studies 19/3 (2011) publiziert.
Forschungseinheit: Systematische Philosophie der Gegenwart (Prof. Dr. Frank Hofmann)
Subjektivität und ihr Platz in der Welt sind das zentrale systematische Forschungsthema. Phänomenales Bewusstsein und Selbstbewusstsein stehen dabei im Mittelpunkt. Repräsentationalistische (intentionalistische) Ansätze sehen alle Formen von Bewusstsein als wesentlich repräsentational (intentional). Von großer Bedeutung sind dabei die Unterscheidung zwischen begrifflichen und nichtbegrifflichen (mentalen) Repräsentationen und die These der Transparenz des Geistes gegenüber der Introspektion.
(Dazu hat im Juli 2010 ein Workshop „Materialism, consciousness, and phenomenal concepts“ in Tübingen stattgefunden, den ich zusammen mit Tobias Schlicht organisiert habe, mit Michael Tye, David Papineau, Janet Levin und Derek Ball.)
Besonders interessiert mich die erkenntnistheoretische Rolle von (Selbst-)Bewusstsein. Ich bin auch dabei, die Rolle der Imagination für Intuitionen zu erforschen. Da Subjektivität sich in unser Gesamtbild von der Welt einfügen lassen muss, sind auch ontologische Fragen zu klären, d.h. vor allem Fragen nach der Grundstruktur der Welt (Naturgesetze, fundamentale Eigenschaften) und dem Status mentaler Zustände und Subjekte (Realisierung, Reduktion). Vor dem Hintergrund einer Universalien-Ontologie möchte ich einen Essenzialismus für Naturgesetze und einen nomologischen Strukturalismus für fundamentale Eigenschaften ausarbeiten.
Cellule de philosophie pratique et politique (Prof. Dr. Lukas K. Sosoe)
Thématiques traitées : 1. les relations transatlantiques et 2. les sources et enjeux normatifs de l'intégration européenne.
Il s'agit plus précisément d'une étude approfondie du « Projet d'une constitution pour l'Europe » dans la perspective des théories modernes et contemporaines de la philosophie politique et juridique. Education à la citoyenneté européenne, la vie bonne dans une société informée par le projet constitutionnel, l'Europe dans le monde : enjeux économiques et stratégies de défense, le patriotisme constitutionnel, l'identité européenne ; l'Europe inaugure inaugure-t-elle un nouveau type de constitutionnalisme ? etc.








