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Die Universität und Luxemburg

Universität Luxemburg: Mehrsprachig und international zu relevanter Forschungsexzellenz

„Die Universität Luxemburg will zu einer international angesehenen Universität mit internationalem, mehrsprachigem und interdisziplinärem Charakter werden. Sie unterstützt die wechselseitige Befruchtung zwischen Forschung und Lehre, ist relevant für das eigene Land, weltweit bekannt für Forschung und Lehre in festgelegten Bereichen – und wird so zu einem innovativen Modell für moderne Hochschulausbildung in Europa.“

So beginnt das Vision Statement der Universität Luxemburg, das zugleich für Luxemburgs Zukunftsstrategie als Land steht, das nachhaltig in Wissen, Forschung und Innovation investiert.

 

Der Motor des Innovationsstandorts

Zwölf Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Universität Luxemburg als international relevante europäische Forschungsuniversität etabliert. Ihre Dynamik bezieht sie aus dem Pioniergeist und der Motivation ihrer Mitarbeiter.

Die Universität verknüpft Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung. Dies ist die treibende Kraft sowohl wirtschaftlicher als auch sozialer Innovationen. Ohnehin sind in Luxemburg die Voraussetzungen zur Schaffung einer Wissensgesellschaft ideal: Qualifizierte Mitarbeiter sind ebenso vorhanden wie Kapital, und private sowie öffentliche Forschungseinrichtungen stellen einen Wissenstransfer in alle gesellschaftlichen Bereich hinein sicher.

Die Universität Luxemburg ist der Motor des Bildungs- und Innovationsstandorts: sie zählt 6,172 Studenten und 1,602 Mitarbeitende und Wissenschaftler aus der ganzen Welt. 78 Partnerschaften mit Hochschulen rund um den Globus tragen das ihre bei zu einer Hochschule, die sich Internationalität auf die Fahnen geschrieben hat: Das zeigt sich auch daran, dass Bachelorstudenten ein Auslandssemester absolvieren müssen – sowie an grenzüberschreitenden Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Doktorschulen. Dies alles – Sprachen, akademische Ausrichtung und vor allem die Menschen – macht aus der Universität Luxemburg eine europäische Hochschule.

 

Interdisziplinarität und Partnerschaften mit der Wirtschaft

 

 

Im Jahr 2015 hat die Universität 42 Millionen Euro an externen Fördergeldern erhalten. Diese kamen vom Fonds National de la Recherche (FNR), von der Europäischen Union, über Stiftungslehrstühle und andere Industrie- und institutionelle Partnerschaften. Im selben Jahr haben 566 wissenschaftliche Publikationen Peer Review-Verfahren erfolgreich durchlaufen – viele davon interdisziplinär angelegt.

Diese Interdisziplinarität ist eines der Grundprinzipien der Forschungsaktivitäten der Universität Luxemburg, auf dem die beiden Forschungszentren SnT und LCSB ebenso aufbauen wie die vier vom FNR mit insgesamt 19 Millionen Euro geförderten „PEARL“-Lehrstühle, ein von SES finanzierter Lehrstuhl in Weltraumrecht sowie zahlreiche fakultätsüberschreitende Kursangebote.

Überhaupt hat die konsequente Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sehr maßgeblich zur bisherigen Entwicklung der Universität beigetragen:

  • Die Universität verfügt derzeit über sechs Stiftungslehrstühle.
  • Banken (Deutsche Bank, UBS, Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat) und Firmen (Arcelor-Mittal, IEE, HiTec, P&T, SES, Delphi…) fördern zahlreiche Forschungsprojekte.
  • Master-Studenten und PhD-Kandidaten werden nicht selten von Firmen unterstützt.
  • Viele der 860 Experts aus der Praxis

 

Eine Hochschule für die Gesellschaft

Auch auf die Nähe zur Gesellschaft legt die Universität großen Wert. Davon zeugen zwei Jean-Monnet-Lehrstühle in neuerer Europäischer Geschichte und ein UNESCO-Lehrstuhl ebenso wie zahlreiche Veranstaltungen, die sich an die Bevölkerung wenden: Diese reichen von Konferenzen und Vorlesungen über Debatten bis hin zur Sommeruniversität für Schüler.

Zudem betreibt die Universität auch Auftragsforschung für Ministerien und wird in ihrer Arbeit von vielen Organisationen unterstützt.

Der Umzug auf den Campus Belval in Esch-sur-Alzette ist auch in diesem Kontext ein wichtiger Schritt für die uni.lu – hin zu noch mehr Nähe zu Wirtschaft und Gesellschaft, zu Land und Leuten.