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Innovatives Umfeld

Belval: Eine ganz neues Stadtviertel für den Motor des neuen Luxemburgs

Die Universität Luxemburg ist der Motor des neuen Luxemburgs. Passend dazu hat sie seit diesem Jahr auch ein neues Zuhause – in einem ganz neuen Stadtviertel von Esch/Alzette, der zweitgrößten Stadt des Landes.

Bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres ist die Universitätsverwaltung von Luxemburg-Stadt nach Belval gezogen, und im September werden die Studierenden und Forscher der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften folgen; die Studierenden weiterer Fakultäten in den kommenden Jahren.

Denn dort, im Süden des Großherzogtums, ist in den vergangenen Jahren ein Forschungs- und Innovationsstandort entstanden - eines der zurzeit größten Urbanisierungsprojekte Europas und das imposante Symbol eines Landes, dass einmal mehr beschlossen hat, sich neu zu erfinden.

 

Alle Innovationsakteure „um die Ecke“

Symbolhaft ist dabei allein schon der Ort an sich: Denn in Belval schlug ursprünglich das Herz der Luxemburger Stahlindustrie. Somit ist just dort, wo schon einmal Reichtum und Fortschritt begannen, erneut ein Stück Zukunft entstanden.

Belval steht erneut für Innovation – und für Leben: Auf einer Fläche so groß wie 120 Fußballfelder werden in naher Zukunft 25.000 Menschen wohnen, arbeiten, forschen und studieren. Dabei gilt das für Luxemburg typische Prinzip der kurzen Wege: Alles ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar – alles ist „um die Ecke“.

Das gilt insbesondere für den Campus Belval. Er ist ein Schmelztiegel der Disziplinen und eröffnet durch die thematischen Konzepte der Gebäude neue Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit – sowohl innerhalb der Uni als auch mit den beiden Forschungszentren LIST (Technologie) und LISER (Sozialwissenschaften), die sich beide in unmittelbarer Nachbarschaft befinden. Zudem bieten die erstklassige Qualität von Hörsälen, Laboren und Infrastruktur sowie das urbane Umfeld ein neues Arbeits- und Lebensgefühl – eine menschliche Note.

 

Weltoffenheit als Fortschrittskriterium

Denn es sind die Menschen, die im Mittelpunkt des Campus Belval stehen; Menschen aus aller Herren Länder, so wie das in Luxemburg schon lange der Fall ist. Rund 7.000 Studenten und 3.000 Forscher werden künftig in Belval angesiedelt sein – und das nicht nur auf dem Universitätscampus. Belval ist auch die neue Heimat von Forschungszentren, des Fonds National de la Recherche (FNR) sowie von Luxinnovation. Aufbauend auf dem Prinzip intellektueller und kultureller Diversität können so Synergien entstehen; Bildung und Forschung sollen in Belval schließlich in Innovation münden.

Dieses Innovationsziel ist in Luxemburg Bestandteil der nationalen Zukunftsstrategie. Auf den 48 Hektar Freiraum, die Belval bietet, sollen kluge Köpfe aus aller Welt Leistungen erbringen, die für Luxemburg und den Rest der Welt von sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung sind. Lokale Relevanz und internationale Exzellenz sind auch Leitmotive des gesamten Forschungsstandortes – ebenso wie Offenheit und Internationalität. Aus gutem Grund: Luxemburg war immer dann gut, wenn die Welt hier willkommen war. Das war früher in den Fabriken so, ist heute am Finanzplatz oder im Europaviertel der Fall – und gilt um so mehr für die gerade erblühende Wissensgesellschaft des neuen Luxemburgs.