Campus BelvalVisionLuxemburg erfindet sich neu: Vom Stahlstandort über den Finanzplatz will sich das Land zum Forschungsstandort weiterentwickeln. In Belval soll diese ehrgeizige Vision Realität werden. Wo einst die Schlote der Hochöfen rauchten, werden bald die Köpfe rauchen. Nach diesem Motto entsteht auf der Industriebrache Belval, rund 20 Kilometer südwestlich von Luxemburg-Stadt auf dem Gebiet der Gemeinden Esch/Alzette und Sassenheim, im Schatten der alten Hochöfen ein komplett neues Stadtviertel. Belval gilt als eines der derzeit größten und ambitioniertesten städtebaulichen Entwicklungsvorhaben in Europa. Auf dem rund 120 Hektar großen Gelände der ehemals größten Stahlhütte Luxemburgs sollen Forschung und Lehre, Arbeit und Freizeit, Industrie und Handel, Wohnen und Kultur eine lebendige Mischung eingehen. Auf Basis eines Masterplans von Jo Coenen Architects, Maastricht, realisieren die Entwicklungsgesellschaft Agora sowie der öffentliche Fonds Belval diesen neuen Standort. Die Universität auf BelvalDie „Cité des Sciences“ (Stadt der Wissenschaften) ist Belvals Leitprojekt schlechthin. Das mit 600 Millionen Euro für die erste Bauphase veranschlagte Projekt, das rund 20 Neubauten auf dem Gebiet der Hochofenterrasse umfasst, wird die Universität Luxemburg sowie auβeruniversitäre Forschungszentren und Start-up-Center beherbergen. Im Endausbau sollen in Belval rund 7000 Studierende sowie 3000 Lehrkräfte und Forscher arbeiten. Bereits ab Herbst 2011 ist die Universität mit dem “Luxembourg Centre for Systems Biomedicine” (LCSB) auf Belval präsent. Die Verlegung der ganzen Universität, die derzeit auf zahlreiche Standorte verteilt ist, wird ab 2014 erwartet. Nur die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften wird partiell in der Hauptstadt verbleiben. |
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Modell der „Cité des Sciences“
© Le Fonds Belval"/>








