Meilensteine der Universität seit 2003

2016

  • Prof. Dr. Alexandre Tkatchenko von der Forschungsabteilung „Physics and Materials Science“ an der Universität Luxemburg erhielt den hochangesehenen „Consolidator Grant“, der vom Europäischen Forschungsrat (ERC) vergeben wird. Tkatchenko untersucht die Wechselwirkungen zwischen Molekülen, die die Eigenschaften und das Verhalten von Stoffen beeinflussen. Bis dato erhielten fünf Wissenschaftler der Universität Luxemburg einen ERC-Grant.
  • Am 1. Oktober 2016 rief der Gouverneursrat das Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2 DH) ins Leben, das dritte interdisziplinäre Zentrum der Universität. Das Center setzt sich aus Forschern und Experten zusammen, die die Erforschung und Analyse der zeitgenössischen luxemburgischen und europäischen Geschichte voranbringen möchten
  • An der Universität wurde das neue „Institut Robert Schuman des Affaires Européennes“ eingeweiht. Das Institut wird als Jean-Monnet-Exzellenzzentrum durch die Europäische Kommission finanziert und wird sich auf die Erforschung europäischer Angelegenheiten und der Europäischen Union konzentrieren.
  • Die Universität hat in Zusammenarbeit mit sieben Partnern aus dem Rechts- und Finanzsektor einen neuen Lehrstuhl für Capital Markets und Post-Trade an der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften ins Leben gerufen.
  • Die Universität erreichte weltweit den 58. Platz in der Kategorie „Computer Science” in den renommierten "Times Higher Education (THE) World University Rankings”. Damit spielt sie in der gleichen Liga wie die renommierten Hochschulen Kings College London (Rang 52), Universität Stuttgart (Rang 60) oder das KTH Royal Institute of Technology in Schweden (Rang 73).
  • Die Universität verbessert sich bei den weltweiten Times Higher Education (THE) World University Rankings 2016-2017 auf Platz 178.
  • Das CVCE wird ab 1. Juli 2016 Teil der Universität Luxemburg.
  • Die Universität erreicht weltweit Platz 14 unter den jungen Universitäten in dem „Times Higher Education 150 Under 50 Ranking 2015-2016“.
  • Professor Dr. Lionel Briand, FNR PEARL Chair und Vizedirektor des Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) an der Universität Luxemburg, wurde vom European Research Council (ERC) mit einem "Advanced Grant" für seine Arbeit im Bereich der Software-Zuverlässigkeit und Sicherheit ausgezeichnet. Er ist der erste in Luxemburg ansässige Forscher, der einen Advanced Grant erhält, die renommierteste Forschungsbeihilfe der Europäischen Kommission.
  • Dr. Massimiliano Esposito, ein Physiker an der Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation, ist der dritte Wissenschaftler der Universität Luxemburg, der vom European Research Council (ERC) mit dem renommierten "Consolidator Grant" ausgezeichnet wurde.

2015

  • Die Universität erreicht Platz 193 des weltweiten Times Higher Education (THE) World University Rankings 2015-2016.
  • Die Universität unterzeichnet ihre erste Kooperationsvereinbarung mit LISER, dem Luxembourg Institute of Socio-Economic Research.
  • Das Management und die Verwaltung der Universität sowie die Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften ziehen auf den Campus Belval, dem neuen Hauptgebäude der Universität – einem Symbol für die Vision des Landes, in hochqualitative öffentliche Forschung als wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Zukunft Luxemburgs zu investieren.
  • ITTM, ein Spin-off-Unternehmen des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), entwickelt Lösungen für Datenintegration und Wissensmanagement sowie Dienstleistungen für alle biomedizinischen Forschungsbereiche.
  • 2015 wird der Europäische Karlspreis für die Jugend an Studenten der Universität Luxemburg verliehen.
  • Prof. Dr. Jan Lagerwall, einem Physiker der Universität Luxemburg, wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) der prestigeträchtige „Consolidator Grant“ verliehen. Der „ERC Consolidator Grant“ ist einer der begehrtesten Förderpreise Europas. Lagerwall erhält als zweiter Wissenschaftler der Universität Luxemburg einen ERC Grant.
  • Der Nationale Forschungsfonds ruft das „National Centre of Excellence in Research on Parkinson’s Disease (NCER)“ ins Leben. Koordiniert wird dieses von Prof. Dr. Rudi Balling, Direktor des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität.
  • Der Tag der offenen Tür findet zum ersten Mal am Campus Belval statt: Über 3 000 Besucher nehmen teil!
  • Das Komitee zur Evaluation der Universität Luxemburg veröffentlicht den Bericht „External Evaluation of the University of Luxembourg – Follow-up Report“.
  • Die ersten Mitarbeiter der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften beziehen ihre neuen Büros im „Maison des Sciences Humaines“ in Belval.
  • Das Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) feiert seinen fünften Geburtstag.
  • Die ersten Mitarbeiter der Administration der Universität beziehen ihre Büros im Turm des „Maison du Savoir“ in Belval.
  • Prof. Rainer Klump tritt am 1. Januar sein Amt als neuer Rektor der Universität an.

2014

  • Einweihung des größten Studentenwohnheims: UNI-VAL I in Belval.
  • Erstes Treffen des Aufsichtsrats im „Maison du Savoir“ in Belval.
  • Erste Abschlusszeremonie im „Maison du Savoir“ in Belval.
  • Besuch des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Belval.
  • Der dritte Vierjahresplan der Universität (2014–2017) wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Fokus liegt auf strategischen Forschungsschwerpunkten und anderen Forschungsprioritäten.

2013

  • Die zweite externe Evaluierung der Universität wird vom Vorsitzenden des Bewertungsausschusses, Prof. Dr. Páll Skúlason, und dem Minister für Hochschulwesen und Forschung, François Biltgen, öffentlich vorgestellt.
  • Offizielle Grundsteinlegung für das „Maison du Nombre“, das "Maison des Arts et des Étudiants" sowie der Bibliothek der Universität in Esch/Alzette.
  • Die Stadt Esch/Alzette kündigt die Finanzierung eines Lehrstuhls für Sozialwirtschaft und Sozialmanagement an.

2012

  • Die internationale Presse beginnt, über die Universität zu berichten: DIE ZEIT, Times Higher Education, The Financial Times, Frankfurter Allgemeine Zeitung usw. Der Ton der Berichterstattung ist sehr positiv.
  • Der Richter Marc Jaeger wird zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden ernannt.
  • Der Nationale Forschungsfonds stiftet der Universität zwei PEARL-Lehrstühle mit einem Gesamtwert von neun Millionen Euro für fünf Jahre. Die Lehrstuhlinhaber sind Professor Dr. Lionel Briand und Professor Dr. Louis Chauvel.
  • Während ihres Staatsbesuchs in Luxemburg besucht die niederländische Königin Beatrix den Campus Limpertsberg und nimmt an einer Diskussionsrunde zum Thema „Europe after the crisis“ teil. Darüber hinaus besucht die Königin das LCSB auf dem Campus Belval.
  • Im Rahmen eines offiziellen Besuchs in Luxemburg hält der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon eine Rede vor Studenten der Universität Luxemburg.
  • Die Universität gründet fünf Doctoral Schools in den Bereichen System- und Molekularbiomedizin, Wirtschaft und Finanzen, Bildung, Recht und Computerwissenschaften.
  • Die UNESCO stiftet der Universität einen Lehrstuhl für Menschenrechte. Der Lehrstuhlinhaber ist Professor Jean-Paul Lehners.
  • Eine Vereinbarung mit dem Max-Planck Institute Luxembourg for International European and Regulatory Procedural Law wird unterzeichnet.
  • Das Interdisciplinary Centre SnT übertrifft die Benchmark einer Drittmittelförderung von 50%.

2011

  • Der erste Vertragserfüllungsbericht wird der Regierung zugestellt. Er enthält Indexdaten zur Überprüfung des Fortschritts der im Vierjahresplan festgeschriebenen Ziele.
  • Mit dem „House of Biomedicine“ und dem darin untergebrachten Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) wird das erste Gebäude der Universität in Esch/Alzette eingeweiht.
  • Eine Grundlagenvereinbarung mit dem Parlament zu dessen Unterstützung bei Wahlanalysen wird unterzeichnet.
  • „Campus Carrières“, eine Karriereberatung für Studenten wird eingeführt.
  • 60 Ph. D.-Kandidaten erhalten ihren Abschluss.

2010

  • Der zweite Vierjahresplan der Universität (2010–2013) wird der Öffentlichkeit inklusive seiner fünf Schwerpunkte vorgestellt.
  • Etwa 2 000 Besucher nehmen am jährlichen „Tag der offenen Tür“ der Universität teil.
  • Arcelor-Mittal, der weltgrößte Stahlproduzent finanziert einen Lehrstuhl in Fassadenbau.
  • Auf Einladung der Universität hält der Wissenschaftliche Rat des ERC sein Treffen in Luxemburg ab und beteiligt sich an der Organisation eines Workshops zum Thema „Auswertung interdisziplinärer Forschung“.
  • Eine umfassende Partnerschaftsvereinbarung wird mit dem weltweit agierenden Satellitenbetreiber SES unterzeichnet. Diese umfasst einen Lehrstuhl in Weltraumrecht und eine wichtige Kooperationsvereinbarung mit dem SnT.
  • Die Deutsche Bank gibt die Stiftung eines Lehrstuhls für Internationale Finanzwissenschaft bekannt. Vermittelt durch Premierminister Jean-Claude Juncker, wird der Universität ein symbolischer Stuhl verliehen.

2009

  • Mit dem „Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT)“ wird das erste interdisziplinäre Forschungszentrum der Universität eröffnet.
  • Der neue Aufsichtsrat und sein Vorsitzender Raymond Kirsch werden ernannt.
  • Der Spatenstich für das erste Gebäude der Universität in Esch/Alzette, dem „Maison du Savoir“, wird mit einem Festakt begangen.
  • Das Unternehmen ATOZ kündigt einen Stiftungslehrstuhl für European and International Taxation an.
  • Prof. Dr. Rudi Balling wird zum Direktor des zukünftigen Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), dem zweiten interdisziplinären Zentrum der Universität, ernannt.
  • Zusammen mit der Handelskammer wird die A.s.b.l. Luxembourg Business Academy eingerichtet.
  • Die Regierung beschließt, die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften auf den zukünftigen Standort Belval und den Campus Limpertsberg aufzuteilen.
  • Prof. Dr. René Leboutte erhält den Jean-Monet-Lehrstuhl für die Geschichte der europäischen Integration.

2008

  • Die Regierung gibt eine strategische Partnerschaftsinitiative mit drei Forschungsinstitutionen in den USA zur Entwicklung eines Kompetenzzentrums für Molekularmedizin bekannt. Die drei öffentlichen Forschungszentren und die Universität werden eine luxemburgische Biobank aufbauen. Eine wichtige Vereinbarung zwischen der Universität und dem Institute of Systems Biology (Seattle) wird unterzeichnet.
  • Der Niederländer Prof. Dr. Christian Wolff wird zum neuen Direktor der Luxembourg School of Finance ernannt.
  • Fünf Jahre nach ihrer Gründung zählt die junge Universität 4000 Studenten, darunter 200 Ph. D.-Studenten, fast 30 Studienprogramme, etwa 20 Partnerschaften mit Universitäten im Ausland sowie 150 Professoren und Dozenten.
  • meet@uni.lu, die von der Universität organisierte jährliche Firmenkontaktmesse für Studenten, wird mit 100 teilnehmenden Unternehmen und 2000 Besuchern ein voller Erfolg.

2007

  • Im Rahmen eines Staatsbesuchs statten Königin Sofia von Spanien und die Großherzogin Maria Teresa der Universität Luxemburg auf dem Campus Limpertsberg einen königlichen Besuch ab.
  • In Partnerschaft mit der Handelskammer Luxemburg führt die Universität den einzigartigen Masterstudiengang „Entrepreneurship and Innovation“ ein.
  • Das erste Spin-off-Unternehmen geht im Bereich Gesundheitstechnologie aus der Forschungseinheit für Life Sciences hervor.
  • Das Konzept für das zentrale Hörsaalgebäude in Esch/Alzette, dem „Maison du Savoir“, wird öffentlich vorgestellt.
  • Die Stadt Luxemburg unterzeichnet einen Vertrag mit der Universität über den zweiten Stiftungslehrstuhl für Stadtentwicklungsforschung.
  • Die erste externe Evaluierung der Universität beginnt.

2006

  • Der Nationale Forschungsfonds führt eine Foresight-Studie zur Identifizierung der Forschungsbereiche durch, die im öffentlichen Sektor priorisiert werden sollten.
  • Erste Vereinbarungen mit internationalen Universitäten werden getroffen, darunter Abkommen, die mit chinesischen Universitäten während des Staatsbesuchs Luxemburgs in China vereinbart wurden.
  • Das japanische Unternehmen TDK Corporation stiftet der Universität mehrere Millionen Euro für einen Stiftungslehrstuhl zur Erforschung von Solarzellenmaterial unter Verwendung von Verbindungshalbleitern.
  • Zur finanziellen und beratenden Unterstützung der Luxembourg School of Finance wird eine Stiftung gegründet.

2005

  • Ein neuer Rektor übernimmt die junge Universität Luxemburg: der Physiker Prof. Dr. Rolf Tarrach, ein Spanier mit deutschen Wurzeln.
  • Im Herbst 2005 werden mehrere neue Bachelor-Programme eingeführt.
  • Der neue Rektor stellt das strategische Rahmenwerk der Universität für die kommenden vier Jahre vor.
  • Die Regierung fasst einen Beschluss über den neuen Standort der Universität: Die Verwaltung, die Fakultät für Naturwissenschaften sowie die Fakultät für Humanwissenschaften werden in der „Cité des Sciences“ ihr neues Zuhause finden, die auf einer Brachfläche im Westen Belvals entsteht.

2004

  • Der erste Rektor der Universität Luxemburg, der Kanadier Prof. Dr. François Tavenas, verstirbt im Februar 2004 nur wenige Wochen, nachdem er diese Position übernommen hat.
  • Die Regierung vereinbart die Unterstützung des Aufbaus wissenschaftlicher und technologischer Kompetenzzentren, d. h. die Beschränkung auf einige moderne Sektoren mit internationaler Bedeutung, von denen das gesamte Land profitieren soll.

2003

  • Der 12. August 2003 markiert den Beginn einer neuen Ära in der bildungspolitischen Geschichte Luxemburgs. Mit der Verabschiedung des Hochschulgesetzes geht der Traum einer Universität in Erfüllung.

    Vier einzelne Institutionen werden zur einzigen „Université du Luxembourg“ verbunden. Der Wissenschaftsbetrieb bleibt über drei Standorte verteilt: Campus Limpertsberg, Campus Kirchberg und Campus Walferdange.

    Die Universität ist eine Antwort auf die Rufe nach einer wirtschaftlichen Neuorientierung des Großherzogtums. Die neue Institution will intellektuelles Potenzial ins Land zurückholen und allen, die nicht im Ausland studieren können, ein Studium zu Hause bieten. Geplant ist der Aufbau einer forschungszentrierten, internationalen und mehrsprachigen Universität.