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Umzug nach Belval

Symbol der Zukunftsvision des Landes

Luxemburg erfindet sich neu: Vom Stahlstandort über den Finanzplatz will sich das Land zum Forschungsstandort weiterentwickeln. In Belval soll diese ehrgeizige Vision Realität werden.

 

 

Wo einst die Schlote der Hochöfen rauchten, werden bald die Köpfe rauchen. Nach diesem Motto entsteht auf der Industriebrache Belval, rund 20 Kilometer südwestlich von Luxemburg-Stadt auf dem Gebiet der Gemeinden Esch/Alzette und Sassenheim, im Schatten der alten Hochöfen ein komplett neues Stadtviertel.

 

 

Belval gilt als eines der derzeit größten und ambitioniertesten städtebaulichen Entwicklungsvorhaben in Europa. Auf dem rund 120 Hektar großen Gelände der ehemals größten Stahlhütte Luxemburgs sollen Forschung und Lehre, Arbeit und Freizeit, Industrie und Handel, Wohnen und Kultur eine lebendige Mischung eingehen. Auf Basis eines Masterplans von Jo Coenen Architects, Maastricht, realisieren die Entwicklungsgesellschaft Agora sowie der öffentliche Fonds Belval diesen neuen Standort.

Die Universität auf Belval

Die „Cité des Sciences“ (Stadt der Wissenschaften) ist Belvals Leitprojekt schlechthin. Das mit 950 Millionen Euro für die erste Bauphase veranschlagte Projekt, das rund 20 Neubauten auf dem Gebiet der Hochofenterrasse umfasst, wird die Universität Luxemburg sowie auβeruniversitäre Forschungszentren und Start-up-Center beherbergen.

Im Endausbau sollen in Belval rund 7000 Studierende sowie 3000 Lehrkräfte und Forscher arbeiten. Die gesamte Universität (mit Ausnahme von Teilen der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften) wird bis 2019 hierhin umgezogen sein.

Schmelztiegel der Disziplinen

Die Wissenschaft kann groβe Probleme nur noch im Verbund der Fachbereiche und der Institutionen lösen. Belval ist eine einmalige Chance auf fruchtbaren interdisziplinären Austausch, denn die Forschunsgebäude sind nach Themen statt streng nach Fachbereichen gegliedert und beherbergen Forscher und Einrichtungen verschiedener Couleur.

Die einstige „Schmelz“ (Luxemburgisch für „Stahlhütte“) von Esch-Belval wird damit zum Schmelztiegel der wissenschaftlichen Disziplinen.

  • Internationality at the heart of the 2016 Open Day programme, © Michel Brumat / University of Luxembourg
  • Students & staff offer personal advice, © Michel Brumat / University of Luxembourg 2016
  • Visiting state-of-the-art facilities, © Michel Brumat / University of Luxembourg
  • His Royal Highness Grand-Duke Henri & Prime Minister Xavier Bettel © Université du Luxembourg - Michel Brumat
  • Staff and students at the Welcome Week 2015 © Université du Luxembourg - Michel Brumat
  • The largest auditorium is alive! © Université du Luxembourg - Michel Brumat
  • "Restaurant de l'Université" is open! © Université du Luxembourg
  • LUCET moved to Belval in February 2015, © Université du Luxembourg - Michel Brumat
  • "Maison des Sciences Humaines", early 2015 © Université du Luxembourg - Brumat Photo / Foersom Sàrl
  • "Maison des Sciences Humaines" close view © Université du Luxembourg - Brumat Photo / Foersom Sàrl
  • "Maison des Arts et des Étudiants" & "Maison du Nombre", early 2015 © Université du Luxembourg - Brumat Photo / Foersom Sàrl
  • First University staff moving to Belval, 2015, © Université du Luxembourg - Michel Brumat