Meilensteine

Der Industriestandort Belval blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück:

 

2017

2016

2015

2014

2013

2012

2011

2010

2000-2009

20. Jahrhundert

 

2017

Januar: Die „Maison du Nombre” öffnet ihre Tür für seine ersten Benutzer: Helpdesk IT und ein Teil vom SnT.

 

2016

September: UNI-VAL 2 öffnet der zweite Studentenwohnheim mit 204 Wohnungen gegenüber der „Maison des Sciences Humaines”.

 

2015

Frühling: Das Universitätsmanagement, die Zentrale Verwaltung und die Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften ziehen auf den Campus Belval, dem neuen Hauptquartier der Universität - ein Symbol für die luxemburgische Vision, in hochqualitative öffentliche Forschung als wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Zukunft des Landes zu investieren. 
März: Der Tag der offenen Tür der Universität findet zum ersten Mal auf Campus Belval statt: es kommen über 3000 Besucher!

Februar: Ankunft von LUCET und einer ersten Gruppe von COSA Mitgliedern in Belvals „Maison des Sciences Humaines”

Januar: Erste Universität-Mitarbeiter vom Belval Office und der IT-Abteilung ziehen in Belvals „Maison du Savoir”

 

2014

Oktober: Schlüsselübergabe an die zukünftigen Nutzer der „Maison du Savoir”, der „Maison des Sciences humaines” und der „Maison de l’Innovation”

September: Eröffnung des ersten Studentenwohnheims auf Belval im Bereich „Square Mile” mit 175 Wohneinheiten

Juli:

  • Das Parlament bewilligt ein Zusatzbudget von 140 Millionen Euro zur Finanzierung von informatischer und wissenschaftlicher Ausstattung sowie Mobiliar für die ersten Universitätsgebäude in Belval
  • Festliche Einweihung der renovierten Hochöfen und ihrer Auβenanlagen

 

2013

Oktober:

  • Beginn der Innenausbauarbeiten im Rechenzentrum
  • Eröffnung eines Park&Ride-Parkhauses südlich des Bahnhofs Belval-Université

September 2013: Erste Innenbesichtigungen der „Maison du Savoir” und „Maison des Sciences Humaines” für das Universitätspersonal

Mai: Grundsteinlegung für die „Maison du Livre” (Universitätsbibliothek). Die Bauarbeiten sollen 2016 abgeschlossen werden.

März:

  • Einweihung des staatlichen Verwaltungsgebäudes, in dem das Umweltamt, das Wasserwirtschaftsamt, die nationale Datenschutzkommission so wie der Fonds Belval untergebracht sind.
  • Grundsteinlegung der „Maison du Nombre” (Haus der Zahl) und der „Maison des Arts et des Etudiants“ (Haus der Künste und der Studierenden).

Februar: Fertigstellung des Rohbaus der „Maison du Savoir”

 

2012

Juli: Eröffnung des Start-up-Zentrums

Mai: Baubeginn für das Haus der Innovation

März: Das Parlament verabschiedet das Gesetz zum Bau des Laborgebäudes und der Versuchsgebäude für die Ingenieurwissenschaften

Januar: Baubeginn für das Rechenzentrum

 

2011

September: Eröffnung des Hauses der Biomedizin („House of Biomedicine”)

Juni: Das Parlament verabschiedet das Gesetz zum Bau der „Maison du Nombre” (Haus der Zahl), der „Maison des Étudiants” (Haus der Studierenden) und der „Maison de l’Innovation” (Haus der Innovation)

 

2010

Ende: Eröffnung der Ausstellung zur „Cité des Sciences”

November: Spatenstich zum Bau der „Maison des Sciences humaines”

September: Einweihung des neuen Bahnhofs „Belval-Université” (Architekt: Jim Clemes).

 

2000-2009

März 2009: Erster Spatenstich zum Bau der „Maison du Savoir”, dem Hauptgebäude der Universität auf Belval.

2008: Eröffnung des Einkaufszentrums „Belval Plaza”.

2006: Einweihung des roten Gebäudes der RBC Dexia, Tochter des Dexia-Bankkonzerns, auf Belval.

2005: Einweihung der „Rockhal”, einer Halle für Konzerte und Groβveranstaltungen, auf Belval.

> > > Dezember 2005: Die Luxemburger Regierung bestimmt den Standort Belval zum Hauptsitz der Universität Luxemburg.

2001: Internationaler Wettbewerb der Entwicklungsgesellschaft AGORA für einen Masterplan zur Neunutzung der Industriebrache Belval (Gewinner: Büro Jo Coenen & Co aus Maastricht). Die Regierung erteilt grünes Licht zur Umsetzung der „Cité des Sciences" (Stadt der Wissenschaften).

2000: Einstufung der Hochöfen A und B als Industriedenkmal.

 

20. Jahrhundert

1997: Stilllegung des Hochofens B, dem letzten noch aktiven Hochofen in Luxemburg. Eine Fläche von 120 Hektar fällt brach. Das ARBED-Stahl- und Walzwerk im östlichen Teil des Standorts – heute ArcelorMittal Esch-Belval - bleibt aktiv.

1996-97: Abbau und Transfer des Hochofens C nach China.

1995: Stilllegung des Hochofens C auf Belval.

1979: Inbetriebnahme des Hochofens C auf Belval (Tageskapazität: 4 300 Tonnen)

1970: Inbetriebnahme des Hochofens B auf Belval (Tageskapazität: 3 000 Tonnen)

1965: Inbetriebnahme des Hochofens A (Tageskapazität: 2 300 Tonnen). In den 60er Jahren erwirtschaftet die eisenproduzierende Industrie in Luxemburg mit ihren über 30 Hochöfen sowie zahlreichen Stahl- und Walzwerken knapp ein Drittel des Bruttosozialproduktes. Noch bis in die 70er Jahre beschäftigt die ARBED insgesamt rund 27 000 Menschen, davon allein rund 7800 auf Belval.

1937: Übernahme der Hütte durch den 1911 gegründeten Luxemburger Stahlkonzern ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal)

1919: Eine Gruppe Luxemburger, belgischer und französischer Gesellschaften gründet die „Société Métallurgique des Terres-Rouges” zwecks Übernahme der Werke und Minen der Gelsenkirchener Bergwerks A.G.

1909: Die Gelsenkirchener Bergwerks A.G. erwirbt von der Stadt Esch/Alzette den Stadtwald „Escher Bësch”, von dem 39 Hektar für den Bau der Belval-Eisenhütte gerodet werden. 1911 nehmen die ersten beiden Hochöfen den Betrieb auf.