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2020 Jahresbericht – Jetzt online !

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Veröffentlicht am Freitag, den 07. Mai 2021

Dieser Jahresbericht enthält eine Fülle von Informationen über die Gesamtleistung des Zentrums im Jahr 2020, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Forschung, Veröffentlichungen, akademischen Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit liegt.

Die Ereignisse von 2020 werden wahrscheinlich als eine der größten Krisen in der Geschichte der Menschheit seit dem 2. Weltkrieg in Erinnerung bleiben. „Geschichte in ihrer Entstehung“ mit zu erleben war für Historiker eine beeindruckende Erfahrung und die Pandemie hatte einen dementsprechend großen Einfluss auf die Aktivitäten des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH). Die 2020 Ausgabe des C²DH Jahresberichts zeigt, wie sich das Zenrtum an diese beispiellose Situation angepasst hat, während es weiter voranschreitet und neue Projekte startet.

Aufgrund der Pandemie war es den Historikern nicht mehr möglich, stundenlang Archive in anderen Ländern zu erkunden oder an weit entfernten Treffen für Forschungsprojekte teilzunehmen. Große Gruppendiskussionen kamen nicht in Frage. Die Forscher waren nicht nur gezwungen, darüber nachzudenken, wie sie ihre Forschung im Einklang mit den neuen Gesundheitsvorschriften fortsetzen sollten, die gesundheitliche Situation beeinflusste auch den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Drei im Jahr 2020 gestartete Projekte erforschen Erinnerungen an die Pandemie: Covidmemory, Yes We Care and #covid19fr.

Trotz der Komplexität der Situation im Gesundheitswesen bot 2020 auch eine Chance für das C²DH, das seit seiner Gründung digitale Techniken in seine Forschungsstrategie einbezieht. Die Pandemie diente als Katalysator, und das Zentrum konnte mehr denn je einen festen Grundstein für die digitale Zukunft der Geschichtsforschung legen.

Das C²DH und die De Gruyter-Verlagsgruppe haben das Journal of Digital History (JDH) ins Leben gerufen, das als Forum für kritische Debatten und Diskussionen im Bereich der digitalen Geschichte dienen soll. Zudem hat das C²DH hat eine Lehrplattform eingerichtet, auf der Geschichtsdozenten und Studenten lernen wie man Quellenkritik auf digitalisierte und born-digital historische Quellen anwendet. Zwei digitale Ausstellungen, eine zur Geschichte Ostbelgiens und eine zur Geschichte des luxemburgischen Postdienstes wurden 2020 ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Bericht ist online zugänglich unter https://www.c2dh.uni.lu/report/2020

Viel Spaß beim Lesen!