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CfP: Luxemburg und die „Großregion“ nach dem Ersten Weltkrieg

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Veröffentlicht am Mittwoch, den 20. Februar 2019

Beitragsvorschläge für eine internationale Tagung, die vom 17. bis 19. Oktober 2019 in Luxemburg stattfindet.

Das Ende des Ersten Weltkriegs bedeutete einen Übergang in den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen Luxemburg und seinen Nachbarn in der heutigen Großregion. Das politische und wirtschaftliche Gravitationszentrum verlagerte sich von (West-) Deutschland nach Frankreich, während Belgien sich schwer damit tat, seinen Platz in diesen territorialen Umwälzungen zu finden.

Die Tagung stellt diesen Übergangsprozess in den Mittelpunkt, möchte ihn jedoch um eine Reihe von Thematiken erweitern, die den internationalen und grenzüberschreitenden Charakter dieser Entwicklungen unterstreichen:

  • Das Ende der deutschen Besatzung Luxemburgs und die Rolle der neuen, französischen und amerikanischen, Besatzer.
  • Die politische und soziale Situation in Luxemburg, im annektierten Lothringen (Moselle), in der Saar, im Rheinland und in Wallonien unmittelbar nach Kriegsende.
  • Die politische und wirtschaftliche Restrukturierung der „Großregion“ nach dem Austritt der Saar, Luxemburgs und der Moselle aus dem Zollverein und die Neudefinierung des Machtkampfs zwischen Deutschland und Frankreich unter dem Einfluss der internationalen Friedensregelungen.
  • Die Lage der deutschen Staatsbürger in Luxemburg und Lothringen und die neuen Ausrichtungen der Migrationspolitiken in der „Großregion“ nach dem Krieg (u.a. der Weggang der deutschen Führungskräfte und die Ankunft/Rückkehr von ausländischen Arbeitskräften).

 

Organisatoren

  • Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH)/Université du Luxembourg
  • Centre de Recherche Universitaire Lorrain d’Histoire (CRULH)/Université de Lorraine
  • UR Traverses-RPI/Université de Liège

 

Datum und Ort

17.-19. Oktober 2019

Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster
28, rue Münster
L-2160 Luxembourg-Grund
www.neimenster.lu

 

Beitragsvorschläge

Die Vorschläge für Beiträge in deutscher, französischer oder englischer Sprache sollen 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und bis zum 30. April 2019 an Christoph Brüll christoph.brull@uni.lu gesendet werden.

Die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt vor dem 24. Mai 2019.

 

Wissenschaftlicher Ausschuss

Christoph Brüll (C²DH, Université du Luxembourg)
Julie d’Andurain (CRUHL, Université de Lorraine)
Gabriele Clemens (Université de la Sarre)
Eric Geerkens (UR Traverses-RPI, Université de Liège)
Jean-Noël Grandhomme (CRUHL, Université de Lorraine)
Christian Jansen (Université de Trèves)
Catherine Lanneau (UR Traverses-RPI, Université de Liège)
Jacques Maas (C²DH, Université du Luxembourg)
Denis Scuto (C²DH, Université du Luxembourg)
Pierre Tilly (UCL, Mons)

 

Quelle: Musée National d'Histoire Militaire Diekirch