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Im 2. Weltkrieg jüdisch sein: Ausstellung „Between Shade and Darkness”

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Veröffentlicht am Mittwoch, den 27. Januar 2021

Von 28. Januar bis zum 25. Februar erzählt die Ausstellung „Between Shade and Darkness“ auf dem Campus Belval von den Schicksalswegen der jüdischen Bevölkerung Luxemburgs in den Jahren vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

In Zusammenarbeit mit dem Musée national de la Résistance organisiert, schneidet die Ausstellung sowohl die Spezifikationen des kleinen Landes, den Einfluss der jüdischen Kultur auf Luxemburg, das in den 30er Jahren zum gewählten Exil zahlreicher zentraleuropäischer Juden wird, als auch die fehgeschlagene Integrations- und Abschottungspolitik des Großherzogtums an.  

Mit der Annexion des Landes am 10. Mai 1940 durch das Deutsche Reich beginnt die nationalsozialistische Judenpolitik: Ausgrenzung, Diskriminierung, Entmenschlichung und Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager. Fluchtnetzwerke wiederum helfen zahlreichen Juden zu fliehen.  

Erst in den 2010er wird das Schicksal der Juden Luxemburgs aufgearbeitet und kumuliert 2015 in den offiziellen Entschuldigungen der Regierung und des Parlamentes für das erlittene Leid. 

Die Ausstellung ist täglich im Maison du Savoir (2, avenue de l’Université, L-4365 Esch-sur-Alzette) von 8 bis 17 Uhr besuchbar, und dies bis zum 25. Februar 2021. Erklärungen werden auf Deutsch und Englisch angeboten.