Startseite // FHSE // News & E... // Das neue akademische Jahr 2021-22 beginnt mit Optimismus und Hoffnung

Das neue akademische Jahr 2021-22 beginnt mit Optimismus und Hoffnung

twitter linkedin facebook email this page
Veröffentlicht am Freitag, den 08. Oktober 2021

Die Universität Luxemburg hat am 7. Oktober auf dem Campus Belval ihre Rentrée Académique abgehalten.

Sowohl der Rektor, Prof. Stéphane Pallage, als auch Prof. Catherine Léglu, Vizerektorin für akademische Angelegenheiten, äußerten sich optimistisch und hofften auf eine schrittweise Rückkehr zur „Normalität“ des Campuslebens und eine Rückkehr zum Präsenzunterricht.

Prof. Catherine Léglu lobte die Universitätsgemeinschaft, die Studierenden, die Lehrkräfte und das Personal, für ihre Ausdauer und ihren Einfallsreichtum in dieser schwierigen Zeit. „Wenn wir auf fast drei Semester im „Ausnahmezustand“ zurückblicken, können wir sagen, dass wir einiges gelernt haben: Resilienz und Kreativität zahlen sich aus“ sagte sie.

Rektor Prof. Stéphane Pallage erläuterte den Strategierahmen der Universität mit Medizin und Gesundheit, Nachhaltigkeit und digitaler Transformation als Hauptpfeiler. „Die drei genannten Herausforderungen gehören zu den wichtigsten, denen sich die Menschheit im einundzwanzigsten Jahrhundert stellen muss. Unsere Universität WIRD Antworten auf die Fragen geben, die sie aufwerfen.“ betonte er.

In seiner Rede sprach Keynote-Speaker Prof. Michael Heneka, derzeit Direktor der Abteilung für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Professor für Klinische Neurologie an der Universität Bonn (Deutschland) und designierter Direktor des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), über die verzögerten Auswirkungen von COVID-19 auf das Gehirn. Prof. Heneka beleuchtete die Auswirkungen von COVID-19 auf die Gedächtnisfunktionen und die Morphologie des Gehirns. Er regte die Förderung von Zentren an, die sich mit neurokognitiver Forschung und der Suche nach neuen Therapien für die Opfer langwieriger COVID-19-Erkrankungen befassen.

Claude Meisch, Minister für Hochschulwesen und Forschung, ging auf die Evaluierung der Lehre an der Universität durch eine unabhängige Organisation ein. Obwohl der vollständige Bericht erst in einigen Wochen vorgelegt wird, erklärte der Minister, dass „die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Evaluierung ermutigend sind“. Außerdem beglückwünschte er die Universität Luxemburg dazu, „dass sie die vergangene Krise mit Entschlossenheit, Menschlichkeit und Solidarität überwunden hat“.

Teaching Awards und Student Initiative Awards 2021

Im Rahmen der Rentrée Académique wurden Preise für herausragende Lehrtätigkeiten (Teaching Awards) und studentische Initiativen (Student Initiative Awards) verliehen.

Die Auszeichnungen wurden verliehen an:

Gabor Wiese, Professor für Mathematik und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Mathematik, Sebastiano Tronto, Doktorand in Mathematik, Séverine Menetrey, Professorin für Justizrecht, Zsòfia Kräussl, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Finanzwirtschaft, Ingrid de Saint-Georges, außerordentliche Professorin für Erziehungswissenschaften, Harlan Koff, Professor für Sozialwissenschaften-Migrationsstudien.

Der Preis für die Studenteninitiative wurde der Studierendendelegation für ihren Beitrag zur sozialen Integration, zur psychischen Gesundheit und zum Wohlbefinden der Studierenden, zur Förderung von Werten und zur Unterstützung der Gemeinschaft verliehen. Ein zweiter Preis für studentische Initiativen ging an das BelvalExpress Theater für seine kreativen Theaterinitiativen und seinen Einsatz für Studierende während der Pandemie.

Der Lehrpreis ist Professoren und außerordentlichen Professoren sowie Doktoranden und Postdocs gewidmet, die für ihre Arbeit sehr geschätzt und in Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen und ihres herausragenden Engagements ausgezeichnet werden. Die Preisträger werden auf der Grundlage von Empfehlungen aus der Studierendenschaft ausgewählt, die dem jeweiligen Fakultätsrat vorgelegt werden.

© Photos: Sophie Margue / Universität Luxemburg