Jennifer Pavlik

Jennifer Pavlik
Postadresse Université du Luxembourg
2, Avenue de l'Université
L-4365 Esch-sur-Alzette

Dr. Jennifer Pavlik

ist Assistenzprofessorin für ethische und ästhetische Bildung am Institut für Deutsche Sprache, Literatur und für Interkulturalität und am Institut für Philosophie. Sie forscht an der Schnittstelle von Literatur und Philosophie und beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Literatur- und Kulturvermittlung. Zu ihren Aufgabenbereichen gehört u.a. die Leitung des Master in Secondary Education (German Studies).
Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld hat sie zunächst als Max Kade Research Assistant an der Washington University in St. Louis geforscht und im Anschluss über die politische Ästhetik Hannah Arendts promoviert. Während dieser Zeit war sie als Visiting Assistant in Research an der Yale University tätig. Im Anschluss an das Referendariat und eine Lehrtätigkeit als Gymnasiallehrerin ist sie seit 2016 an der Universität Luxemburg beschäftigt.
Seit 2020 ist sie Mitglied des DFG-Netzwerks »Kulturen ästhetischen Widerstands« und erforscht gemeinsam mit Dr. Ivo Theele von der Universität Flensburg im Rahmen eines von der EU geförderten Jean Monnet-Projekts »Europabezogene Kompetenzen im Deutschunterricht«.

 

Last updated on: Montag, den 10. Mai 2021

Seit 2018
Assistenzprofessur für ethische und ästhetische Bildung an der Universität Luxemburg

2017
Erasmus+ Gastdozentur an der Universität Flensburg

2016-2018
Senior Lecturer für ethische und ästhetische Bildung an der Universität Luxemburg

2015-2016
Lehrerin am Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde (Fächer: Deutsch, DAZ, Philosophie, Praktische Philosophie)

2014-2015
Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, ZfsL Paderborn | II. Staatsexamen

2012
Visiting Assistant in Research von Prof. Seyla Benhabib, Yale University (USA)

2010-2014
Wissenschaftliche Assistentin von Prof. Dr. Georg Mein (Universität Luxemburg) und Doktorandin von Prof. Dr. Jürgen Fohrmann (Universität Bonn) | Docteur en Lettres / Dr. phil.

  • Dissertation:
    "Uninteressiertes Weltinteresse". Über die Ausbildung einer ästhetischen (Denk-)Haltung im Werk Hannah Arendts. Fink 2015.

2009-2010
Max Kade Research Assistant von Prof. Paul Michael Lützeler, Max Kade Zentrum für Gegenwartsliteratur, Washington University in St. Louis (USA)

2003-2009
Studium der Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften, Universität Bielefeld | B.A. / M.A. / I. Staatsexamen

  •  Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes



Last updated on: 02 Jan 2019



Last updated on: 10 Mai 2021

  • 20.2.2019 | Literaturdidaktik im Zeichen von Alterität  Ästhetische Praxen »des Anderen« im Literaturunterricht. Tea Time session on the topic »Intercultural Literature«. Universität Luxemburg
  • 11.-13.10.2018 | Die Weltentfremdung des Animal laborans und seine Suche nach dem konsumierbaren Glück. Erschöpfungsgeschichten Kehrseiten und Kontrapunkte der Moderne. Universität Bremen/ Hanse Wissenschaftskolleg Delmenhorst.
  • 25.4.2018 | Schülerinnen und Schülern ›den Stecker ziehen‹ – Wolfgang Herrndorfs Tschick als Beispiel für den Einsatz von Adoleszenzromanen im Deutschunterricht. Lehrerfortbildung. Universität Luxemburg.
  • 18.4.2018 | Deutschunterricht für Europa? – Über die Grenzen einer interkulturellen Literaturdidaktik. Didaktische Debatten. Universität Flensburg.
  • 18.-19.5.2017 | Tschick – ein »Abenteuer- und auch ein Bildungsroman«? Relektüre eines aktuellen Klassikers der Jugendliteratur mit Blick auf das ihm zugrundeliegende Bildungsverständnis. Wolfgang Herrndorf – Werke und Zusammenhänge. Universität Bern.
  • 21.-23.6.2017| Das Schöne als »Inbegriff der Weltlichkeit der Welt« – Hannah Arendts politische Ästhetik als Bedingung des Zusammenlebens in der Moderne. Hannah Arendt und die Wertungen der Moderne. Universität Wien / IFK Wien.
  • 1.-2.12.2017 | »Ich will, dass Emile auf jeden Fall ein Handwerk erlernt« – Bildungsideale im Spannungsfeld von ›Arbeit‹, ›Muße‹ und ›Müßiggang‹ um 1800. Entgrenzungen von Arbeit und ihre Darstellung. Universität Aix-en-Provence.
  • 10.-13.9.2017 | Der öffentliche Raum als Raum der Geisteswissenschaften. Überlegungen im Anschluss an Hannah Arendt und Jacques Rancière. The Ends of the Humanities. Universität Luxemburg.



Last updated on: 13 Jan 2020

Monographien

  • J. Pavlik: »Uninteressiertes Weltinteresse« Über die Ausbildung einer ästhetischen (Denk-)Haltung im Werk Hannah Arendts. Paderborn: Fink 2015.

Herausgeberschaften

  • J. Pavlik/ M. Kißling (Hg.): »Deutschdidaktik und Postkolonialismus« Themenheft der Zeitschrift Der Deutschunterricht 5 (2022). [In Vorbereitung]
  • J. Pavlik/ A. Bendheim (Hg.): Fake News. Von Fakten und Fiktionen in Literatur und Medien. Bielefeld: transcript 2022. (= Lettre)
  • J. Pavlik/ H. Heimböckel (Hg.): Ästhetisches Verstehen und Nicht-Verstehen in Literatur- und Mediendidaktik. 2022 [In Vorbereitung]
  • J. Pavlik/ J. Osthues/ S. Jakobi (Hg.): Adoleszenz und Alterität. Synergien aktueller Ansätze der interkulturellen Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik. 2021 [In Vorbereitung]
  • J. Pavlik/ I. Theele (Hg.): »Europa« Themenheft der Zeitschrift Der Deutschunterricht 2 (2021).
  • J. Pavlik/ A. Bendheim (Hg.): Gesundheit als Metapher. Heidelberg: Winter 2021. (= Literatur und Medizin)
  • J. Pavlik/ T. Dembeck (Hg.): Medienwissenschaften und Mediendidaktiken im Dialog. Zum Status Quo medialer Bildung im Deutschunterricht. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2021.
  • J. Pavlik/ A. Bendheim (Hg.): Figurationen von Krankheiten. Chancen und Grenzen der Ästhetisierung. Heidelberg: Winter 2019. (= Literatur und Medizin)
  • J. Pavlik/ N.Thurn (Hg.): »Flucht und Vertreibung in der deutschsprachigen Literatur« Themenheft der Zeitschrift Der Deutschunterricht 1 (2018).

Reihenherausgaben

  • J. Pavlik/ R. Torkler: Literatur und Philosophie. Freiburg i.Br.: Alber 2020ff.

Aufsätze

  • J. Pavlik/ A. Bendheim: Fake News. Von Fakten und Fiktionen in Literatur und Medien. Anstelle einer Einleitung. In: Fake News. Von Fakten und Fiktionen in Literatur und Medien. Hg. v. Amelie Bendheim. Bielefeld: transcript 2022. [In Vorbereitung]
  • J. Pavlik: Kafka, mediale Formen und wir. Perspektiven auf einen medienreflexiven Literaturunterricht. In: Medienwissenschaften und Mediendidaktiken im Dialog. Zum Status Quo medialer Bildung im Deutschunterricht. Hg. von Till Dembeck und Jennifer Pavlik. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2021. [Im Druck]
  • J. Pavlik/J.Osthues: Adoleszenz und Alterität. Überlegungen zu einem Forschungsfeld der interkulturellen Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik. In:Adoleszenz und Alterität. Synergien aktueller Ansätze der interkulturellen Literaturwissenschaft und -diaktik. Hg. v. Stefanie Jakobi, Julian Osthues und Jennifer Pavlik. 2021 [In Vorbereitung]
  • J. Pavlik: Der Literaturbegriff der Literaturdidaktik. In: PITT. Programme for digital teaching and training. Luxemburg 2021. [Im Druck]
  • J. Pavlik: Literatur und / als Öffentlichkeit. In: The Ends of the Humanities. Hg. v. Georg Mein und Isabell Baumann.  Luxemburg: Melusina Press 2021. [Im Druck]
  • J. Pavlik: Öffentlichkeiten als Räume ästhetischer Praxis. Zur politischen Ästhetik Hannah Arendts. In: Öffentlichkeiten. Theorie und Geschichte ästhetisch-­politischer Praxen. Hg. v. Urs Büttner und Sarah Michaelis. Frankfurt: Campus 2021 [Im Druck]
  • J. Pavlik: Der Weltverlust des animal laborans, seine Suche nach dem konsumierbaren Glück und die Widerständigkeit des Ästhetischen. In: Erschöpfungsgeschichten. Kehrseiten und Kontrapunkte der Moderne. Hg. v. Julian Osthues und Jan Gerstner. Paderborn: Fink 2021, S. 101-118.
  • J. Pavlik/ A. Bendheim: »guoter, lieber wân« – Ästhetische Spielarten der Liebe im Minnesang damals und heute. In: Lyrik und Medizin. Hg. v. Florian Steger und Katharina Fürholzer. Heidelberg: Winter 2019, S. 19-40.
  • J. Pavlik: »Nicht ärgern, nur wundern« Über das Potenzial literarischer Demenz-Erzählungen für den werteorientierten Literaturunterricht. Zu Arno Geigers Werk »Der alte König in seinem Exil«. In: Krankheit erzählen. Beiträge zur Didaktik der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hg. v. Jan Standke und Dieter Wrobel. Trier: VWT 2019, S. 191-200.
  • J. Pavlik: Bildung ohne Geländer. Gattungs- und bildungstheoretische Reflexionen in Wolfgang Herrndorfs Roman Tschick. In: ‚Germanistenscheiß’. Zur Werkpolitik Wolfgang Herrndorfs. Hg. v. Matthias Lorenz. Berlin: Frank & Timme 2019, S. 259-277.
  • J. Pavlik: Was heißt es, ein Flüchtling zu sein? Das »nackte Leben« im Werk Hannah Arendts. In: Migration, Integration, Flucht. Themenheft der Zeitschrift Ethik und Unterricht 2 (2018), S. 34-38.
  • J. Pavlik/ N. Thurn: Einleitung. In: Flucht und Vertreibung in der deutschsprachigen Literatur. In: Der Deutschunterricht 1 (2018), S. 3-5.
  • J. Pavlik: Flanierendes Sammeln. Denkbewegungen bei Hannah Arendt. In: Kulturelle Anatomien: Gehen. Hg. v. Daniela Hahn, Ansgar Mohnkern und Rolf Parr. Heidelberg: Synchron 2017, S. 47-61.
  • J. Pavlik: »Wer bin ich und wenn ja, wie viele?« Identitäts- und Alteritätskonstrukte in Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“. In: Der Deutschunterricht 2 (2016), S. 44-53.
  • J. Pavlik: Hannah Arendt: Kultur und Politik. Eine Einführung. In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 1 (2014), S. 141-158.
  • J. Pavlik: Normierung durch (Pro-)Thesen. Die Macht der Sprache und das »Trotzdem« der Kunst. In: Kleist. Vom Schreiben in der Moderne. Hg. v. Dieter Heimböckel. Bielefeld: aisthesis 2013, S. 49-68.
  • J. Pavlik: Mittelmäßiges Scheitern. Wilhelm Genazino und der Versuch, das mögliche Scheitern zu lieben. In: Vom Scheitern. Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane III. Hg. Hans-Christoph Koller und Markus Rieger-Ladich. Bielefeld: transcript 2012, S. 197-206.
  • J. Pavlik: »Im Denken-an bleibt die Fremdheit bestehen« Ununterbrochene Dialoge: Alterität im Werk von Hannah Arendt. In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 2 (2011), S. 77-92.
  • J. Pavlik: [Art.] »Gespräch« In: Kleist Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Hg. v. Ingo Breuer. Stuttgart Weimar: Metzler 2009, S. 321-323.
  • J. Pavlik: [Art.] »Schneider/ Schwerte«. In: Lexikon der »Vergangenheitsbewältigung« in Deutschland. Debatten und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945. Hg. v. Torben Fischer und Matthias N. Lorenz. Bielefeld: transcript 2007, S. 293-295.

Rezensionen und Tagungsberichte

  • [Rezension] Nicole Colin, Patrick Farges und Fritz Taubert (Hg.): Annäherung durch Konflikt: Mittler und Vermittlung. In: Zeitschrift für Interkulturelle Germanistik. 1 (2019) [Im Druck].
  • [Rezension] Rene Torkler: Philosophische Bildung und politische Urteilskraft. Hannah Arendts Kant-Rezeption und ihre didaktische Bedeutung. (Dissertation) Freiburg/München: Alber 2015. In: Pädagogik. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik. 94 (2017) Heft 3, S. 584-587.
  • [Rezension] Marie-Louise Knott: Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt. Mit Zeichnungen von Nanne Meyer. Berlin: Matthes & Seitz 2011. In: Pädagogik. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik. 87 (2011) Heft 3, S. 593-596.
  • [Tagungsbericht zus. mit D. Beljan] »Hunger nach Schriftlichkeit«. Luxemburger Literatur und die Frage der Identität. In: Forum online – für Politik, Gesellschaft und Kultur in Luxemburg. 267/268 (2007), S. 55-56.
  • [Rezension] Achim Geisenhanslüke/ Christian Steltz (Hg.): Unfinished Business. Quentin Tarantinos »Kill Bill« und die offenen Rechnungen der Kulturwissenschaften. Bielefeld: transcript 2006. In: IASL Online. 

Unterrichtsmaterial

  • Erarbeitung von Modulen für den Unterricht an Luxemburger Schulen (Primarstufe, Sekundarstufe I und II) im Auftrag des Friedrich Verlags.

 



Last updated on: 20 Mai 2021