Dokumente zum Herunterladen
X
LEAFLET FOR DOWNLOAD
leaflet for download
leaflet for download

Forschungsschwerpunkte

Institutionelles Akteurshandeln – Raum- und Identitätskonstruktionen durch Politiken und Normierungen

Gesellschaftlich-kollektive Akteure bringen über institutionelles Handeln Räumlichkeiten und Identitäten hervor, die als ‚wünschenswert‘ gelten. Solche normsetzenden Prozesse sollen anhand der jeweils praktizierten Politiken herausgearbeitet werden. Entsprechende analytische Zugänge eröffnen die im institutionellen Akteurshandeln angelegten sozialen und raumbezogenen Kategorisierungen bzw. Semantisierungen, die mit Hilfe von Experteninterviews und textanalytischen Verfahren offengelegt werden.

Medien – Repräsentationen von Raum- und Identitätskonstruktionen

Konstruktionsprozesse sind ohne Medien nicht denkbar. Sie projizieren und spiegeln Raumvorstellungen und Identitäten gleichermaβen als Sinnangebote und Sinnaneignungen. Damit übernehmen sie eine vermittelnde Rolle zwischen strategischem Akteurs- und alltagskulturellem Subjekthandeln. Dementsprechend sollen die in alltags- und hochkulturellen Medien untersuchten raum- und identitätsbezogenen Repräsentationen an die benachbarten Forschungsschwerpunkte rückgebunden werden. Zentrale Anhaltspunkte dafür bieten soziale und räumliche Kategorisierungen bzw. Semantisierungen im text-, film- oder bildanalytischen Zugriff.

Subjekthandeln – Raum- und Identitätskonstruktionen durch alltägliche Praxis

Ein Teilaspekt von sozialen Praktiken sind Räume und Identitäten, wie sie von Subjekten angeeignet und artikuliert werden. Die Untersuchung der dahinterliegenden Praxislogiken soll Aufschluss geben über (un-)hinterfragte Raum- und Identitätskonstruktionen im Alltagshandeln. Dafür werden räumliche sowie soziale Kategorisierungen und Sinnzuweisungen mit Hilfe von nicht-standardisierten Interviews und einer standardisierten Befragung ermittelt. Im Fokus stehen die Luxemburger Wohnbevölkerung und die Einwohner der unmittelbaren Grenzgebiete.