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Aufbau eines Netzwerks von Sprachenzentren in der Großregion

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Veröffentlicht am Donnerstag, 25. Januar 2018

Die Universität Luxemburg koordiniert den Aufbau eines Netzwerks zum Online-Sprachenlernen, mit Beteiligung der Sprachenzentren der sechs Universitäten aus der Großregion (Universität Luxemburg, TU Kaiserslautern, Universität Lüttich, Université de Lorraine, Universität des Saarlandes und Universität Trier).

Das Angebot richtet sich an alle Studierende, die an einer Universität des UniGR-Verbunds (Universität der Großregion) Hochschule studieren und ein Austauschsemester im französisch- oder deutschsprachigen Raum absolvieren möchten, aber auch an alle Studierende außerhalb der Großregion, die sich zu einem Austauschsemester an einer UniGR-Hochschule entschließen.

Ein strukturiertes System zum Sprachenlernen

Die Kurse werden auf zweierlei Art und Weise betreut: Vor Beginn des Austauschsemesters werden Studenten auf der virtuellen „Moodle“-Platform mit einander in Verbindung gebracht. So können sie Informationen austauschen und sich in der Zielsprache üben. Weiterhin absolvieren die Teilnehmer auf dieser Plattform einen in fünf Themenbereiche unterteilten Kurs, der sie auf den Austausch vorbereitet (z. B. Abläufe in der Verwaltung der Partnerhochschule, das Leben vor Ort und an der Uni).

Das Austauschsemester wird durch zwei jeweils zweitägige Klausurveranstaltungen eingerahmt. Die Studierenden ziehen Bilanz über den Kurs und den Austausch und haben die Möglichkeit zum interkulturellen Gedankenaustausch zum Studieren an den jeweiligen.

Die Pilotphase für die Kurse findet vom 15. April bis Juli 2018 für Studierende der Universitäten Trier und Lüttich statt. Ab Oktober 2018 steht die Lernplattform allen interessierten Studierenden im Regelbetrieb zur Verfügung. Die Einschreibung für die erste Klausurveranstaltung im Januar 2019 ist über eines der Sprachenzentren der Großregion möglich.

Die geografische Situation der Großregion zum Besten nutzen

„Mit diesem Projekt wollen wir die Studierenden dabei unterstützen, sich im Zuge ihres Studiums zusätzliche fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen anzueignen. Sie sollen ermutigt werden, die Vorteile dieser günstigen Lage zu nutzen, in der in einem Umkreis von 200 km² vier Länder aneinanderstoßen“, erläutert Projektkoordinatorin Eve Lejot vom Sprachenzentrum der Universität Luxemburg. „Gemeinsam haben wir erhebliche Synergieeffekte erzielt und die Tatsache, dass die Plattform im Oktober ihren Regelbetrieb aufnehmen soll, lässt auf ein erfolgreiches Projekt hoffen“.

Das Projekt wird 25 Monate lang aus dem Programm „Erasmus+“ finanziert. Alle Partner erhalten gemeinsam 180.000 Euro und profitieren außerdem von der fachkundigen Unterstützung des UniGR-Verbundes, der bei dem Projekt ein assoziierter Partner ist.

© Uwe Bellhaeuser