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Universität startet Institute for Advanced Studies

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Veröffentlicht am Mittwoch, den 11. November 2020

Die Universität Luxemburg hat ein Institute for Advanced Studies (IAS) ins Leben gerufen, um ihre interdisziplinäre Forschung zu stärken. Das IAS wird das internationale Profil der Universität als herausragende Forschungsuniversität weiter festigen. Es wird als Förderer fungieren, um Grenzen zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Bereichen zu überwinden.

Aufbauend auf seinen starken disziplinarischen Wurzeln nutzt die Universität die interdisziplinäre Forschung als Katalysator für neue Erkenntnisse und Innovationen, um die Lebensqualität und die Gesellschaft von morgen zu verbessern.

Das IAS der Universität Luxemburg hat vier Missionen:

  • Auf mutige interdisziplinäre Forschung an der Spitze der Wissenschaft setzen.
  • Die Werte der Universität in puncto Exzellenz, Interdisziplinarität und Internationalität hochhalten.
  • Brücken innerhalb der Universitätsgemeinschaft sowie mit externen Besuchern und der Gesellschaft schlagen.
  • Internationale Talente nach Luxemburg holen und dort halten.

Die größten Herausforderungen, denen wir heute gegenüberstehen, ob wirtschaftlich, industriell, gesellschaftlich, gesundheitsbezogen oder umweltbezogen, sind so komplex und umfassend, dass interdisziplinäre Bemühungen erforderlich sind, um sie zu bewerten, zu verstehen und zu lösen“, erklärt Professor Jens Kreisel, Vize-Rektor für die Forschung an der Universität, der das IAS der Universität Luxemburg im ersten Jahr als Gründungsdirektor leiten wird. „Das IAS wird als Magnet für die internationale Forschungsgemeinschaft dienen und zusätzliche Kanäle des Austausches mit der Zivilgesellschaft eröffnen.“

Finanzierungsinstrumente und -wege

Das Institut ist von bestehenden internationalen Institutes for Advanced Studies inspiriert, die für die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz, Interdisziplinarität und Internationalität und als Vorreiter für den Austausch von Wissen und Erfahrungen mit der Gesellschaft anerkannt sind. Als einziges IAS in einem Umkreis von 1.000 km wird das IAS in Luxemburg und in der Großregion als Leuchtturm für die Forschung dienen.

Vier Finanzierungsinstrumente decken verschiedene Forschungsaktivitäten ab. Die Finanzierung kann durch die Einreichung von Projektvorschlägen, durch Bestehen eines transparenten Auswahlverfahrens und durch die Auswahl durch den Wissenschaftsrat des IAS, der aus einem interdisziplinären Gremium von Universitäten und externen Experten besteht, erzielt werden.

  • Audacity: Brücken zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und Bereichen schlagen (siehe Anhang)
    Mit dem Audacity-Instrument werden kollaborative Projekte an der Spitze der interdisziplinären Wissenschaft finanziert, die einen eindeutig explorativen und kühnen Charakter haben.
  • Hochrangig: Anziehen hochrangiger internationaler Gastdozenten
    Mit diesem Instrument werden Forscher an der Universität aufgerufen, mit hochrangigen internationalen Forschern und Lehrern sowie politischen Entscheidungsträgern, Vertretern der Künste, Regierungen oder der Industrie zusammenzuarbeiten. Die hochrangigen Gastdozenten des IAS werden auch an öffentlichen Aktivitäten teilnehmen.
  • Junge Akademiker: Die nächste Generation anziehen und pflegen
    Mit diesem Instrument sollen herausragende Doktoranden und Postdoktoranden gewonnen werden, die interdisziplinäre Forschung an der Universität betreiben möchten.
  • Brainstorming: Kleine Brainstorming-Meetings zu neuen Forschungsfragen
    Kleine Brainstorming-Meetings sind ein ideales Forum für den Austausch über neue Interessengebiete, die oft über eine einzelne Disziplin oder einen Bereich hinausgehen. Solche Workshops bringen Experten aller Altersgruppen, Fachgebiete und Sektoren zusammen.

Durch das IAS der Universität Luxemburg wird die Universität ihre eigene Position und die Positionierung von Luxemburg in der internationalen Forschungslandschaft stärken. „Seit ihrer Gründung vor 17 Jahren hat sich die Universität als feste Größe in Luxemburg etabliert, indem sie eine herausragende Forschung und Lehre anbietet, die weltweit anerkannt sind“, so Professor Stéphane Pallage, Rektor der Universität. „Das IAS der Universität Luxemburg stärkt diese Position weiter und wird dazu beitragen, die Innovations- und Forschungsentwicklung Luxemburgs voranzubringen.“

„Das IAS der Universität Luxemburg ist ein perfekter Baustein für die nationale Forschungs- und Innovationsstrategie, die von der Regierung Anfang dieses Jahres eingeführte wurde, indem es den interdisziplinären Ansatz innovativer Forschung, den die nationale Strategie in ihren Schwerpunktbereichen benötigt, auf die nächste Stufe bringen wird“, sagt Claude Meisch, Minister für Hochschulbildung und Forschung.

Projekte im Bereich „Audacity“