Projekte

Erasmus+ länderübergreifendes Netzwerk der Sprachenzentren der Großregion

Die Universität Luxemburg koordiniert die Einführung einer gemeinsamen Online-Sprachlernplattform – ein neues Projekt zwischen den Sprachzentren der sechs Universitäten der Großregion (den Universitäten aus Luxemburg, Kaiserslautern, Lüttich, Lothringen, dem Saarland und Trier).

Die sechs Universitäten haben zusammen einen Onlinekurs auf Deutsch und Französisch entwickelt, der sich an alle Studierende der Großregion richtet, die ein Austauschsemester im deutsch- oder französischsprachigen Raum planen, sowie an alle Studierende außerhalb der Großregion, die ihren Austausch in einer der sechs Universitäten machen wollen.

Der Kurs bietet sowohl Online-Kurse als auch von Dozenten geführte Kurse an. Vor ihrer Abreise, werden die Austauschstudenten durch die Lernplattform Moodle virtuell untereinander vernetzt werden. Mithilfe von zahlreichen Aktivitäten, die auf fünf Themenbereiche aufgeteilt sind (Vorbereitung vor der Abfahrt, Vorbereitung nach der Ankunft, Das Leben vor Ort, Die Studien und Die Validierung), können sie dann ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen verbessern, damit sie sich während ihres Austausches wohler fühlen und bestens über alles informiert sind. Die Studierenden arbeiten online und auf verschiedene Arten: Für einen Teil der Aktivitäten arbeiten sie individuell, bei anderen Aufgaben arbeiten sie jedoch im Binom mit einem Studierenden der Gastgeberuniversität. Sie werden auch an zwei Workshops teilnehmen, einmal vor ihrem Austausch und einmal nach ihrer Rückkehr. Diese Veranstaltungen werden als zweitägige Seminare angeboten, während denen sie die Kompetenzen, die sie online auf der Plattform entwickelt haben, vertiefen.

Für weitere Informationen

Création d'un réseau de centres de langues dans la Grande Région

Université de la Grande Région

Sur Facebook

Article du journal Le Quotidien

Communiqué de presse du Paperjam

Länderübergreifendes Sprachlern-Netzwerk für Studenten der Grossregion

Focus online

Contact : Eve Lejot, coordinatrice du projet, eve.lejot@uni.lu

 

COST Action 15221 WeReLaTe

 

This Action addresses the challenge of creating synergy among increasingly more specialised and centralised supports for four key higher education activities - research, writing, teaching and learning - which frequently fail to capitalise on their shared territories. In many institutions, central support for these four areas continues to grow, repeatedly in a reactive rather than strategic manner, in the form of sometimes overlapping programmes or activities, centres, institutes and other units. This responsive growth, often influenced by external forces, can result in the goals, structures and services of these central supports being less than optimal. Equally, what contributes to success, productivity and quality of outcomes, across research, writing, teaching and learning, can remain tacit, ill defined or indeed invisible. Our Action addresses the dearth of professional conversations and research around the shared territory of support for, and development of, these four areas. Such dialogue and research, across units and institutions, will illuminate intersections and contribute to institutional transformation based on complementary, coherent and integrated provision.

Contact: Dr Birgit Huemer, project coordinator, birgit.huemer@uni.lu

Website: www.werelate.eu

 

RECTEC +

Die mit der Berufsausbildung und den Arbeitssituationen abgestimmte Umsetzung des kompetenzorientierten Ansatzes an der Universität ist eine große Herausforderung bei der geschickten Planung von Studienverläufen sowie für die berufliche Weiterbildung europäischer Bürger. Dies gilt vor allem für solche, die zwischen den Stufen 3, 4 und 5 des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) stehen.

Ziel des RECTEC+-Projekts ist die Planung von an den EQR-Stufen orientierten Kursen zur beruflichen Weiterbildung und Studienverläufen. Die Einstufungen entsprechen dem jeweiligen Qualifikationsniveau in den transversalen Kompetenzen.

Die ersten vier Niveaustufen wurden im Rahmen des RECTEC 2016-2019-Projekts bereits festgelegt. Dabei wurden zwölf transversale Kompetenzen in drei Kategorien (reflexiv, organisatorisch, kommunikativ) berücksichtigt. Das Projekt wird auf der Website http://rectec.ac-versailles.fr/le-projet/ vorgestellt.

In Belgien, Frankreich, Luxemburg und Rumänien nehmen sieben strategische Partner am Projekt RECTEC+ unter Leitung der Öffentlichen Interessengruppe für Fort- und Weiterbildung und berufliche Eingliederung (GIP FCIP) der Versailler Akademie teil. Diese sind:

  • das Forem und der Regionalrat für Bildung (CRF) für Belgien
  • die Universität Le Mans und das Regionale Verwaltungsinstitut (IRA) Lyon für Frankreich
  • die Universität Luxemburg für Luxemburg
  • die Universität Galati und die Firma WebHelp für Rumänien

Die Ergebnisse des 24 Monate langen Projekts, welches im September 2021 mit einer Tagung in Paris enden wird, werden in einem methodologischen Handbuch zusammengefasst:

  • ein Leitfaden zur transversalen Kompetenzeinstufung im Einklang mit den EQR-Kriterien, begleitet von wichtigen Lern- oder Arbeitssituationen für die Stufen 5 bis 7 sowie eventuell 8 des EQR
  • Infobögen zur Nutzung des Leitfadens im akademischen, professionellen, öffentlichen und privaten Kontext
  • Analysebögen zur Nutzung des Leitfadens, erarbeitet von Forschungsexperten bzw. den Projektleitern

Das Handbuch wird in Deutsch und Englisch erscheinen.

Kontakt: eve.lejot@uni.lu und leslie.molostoff@uni.lu