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Bachelor en Cultures Européennes - Germanistik

Studienfahrt der Germanistik nach Frankfurt am Main (12.-14.5.2011)

Die diesjährige Studienfahrt der Germanistik ging nach Frankfurt am Main. Abfahrt sollte pünktlich am 12. Mai um 8.00 Uhr sein (hierbei ist der verwendete Konjunktiv zu beachten). Nachdem dann alle erforderlichen Personen anwesend waren, konnte die Reise beginnen. Nach guten vier Stunden Busfahrt (mit einem äußerst humorvollen Fahrer, der schon im Bus für gute Stimmung sorgte) kamen wir also in Frankfurt an. Die Sonne schien, unser Hostel war zentral gelegen, alle waren bester Laune, kurzum: die Feier konnte beginnen.

Für den ersten Tag war ein Besuch bei der FAZ angesetzt. Als wir dort ankamen, wurde uns nun aber leider mitgeteilt, dass es an eben jenem Tag einen Todesfall gab und die Zeitung Kopf stand. Man hatte für unsere Gruppe noch schnell einen Redakteur auftreiben können, der seine Sache trotz der widrigen Umstände sehr gut machte: Er hatte nämlich erst kurz vorher erfahren, dass ihm die Ehre zuteil werden sollte, die Luxemburger Germanisten in die Geheimnisse des Zeitungswesens einzuweihen. Sein Versuch, uns noch einen Rundgang durch die Druckerei zu ermöglichen, trug leider keine Früchte, was er aber durch sehr gute Erklärungen und nette Anekdoten wieder wettmachte.

Am nächsten Tag, den 13. Mai, trafen wir uns am Vormittag, um eine Führung durch das Goethehaus zu machen. Die meisten waren für diesen kulturellen Tagespunkt durchaus empfänglich, andere hatten noch mit Nachwirkungen des Vorabends zu kämpfen. Auch ein Feueralarm, der losgellte, als wir das Gebäude betraten, konnte uns nicht in unserer Wissensgier bremsen. Die Dame, die dann mit uns den Rundgang machte, vermittelte uns alle Informationen auf sehr gute Weise: Goethe verbrachte seine Kindheit in diesem Haus, das leider im Krieg zerstört, aber später mit Hilfe von Haushaltsbüchern und Beschreibungen äußerst detailgetreu wieder aufgebaut wurde. Danach war ein Stadtrundgang angesetzt, der leider aufgrund von Zeitmangel und der Fahrt zu einem nahe gelegenen Weingut relativ kurz ausfiel, aber trotzdem sehr informativ und interessant war.

Am Abend des zweiten Tages entschieden wir uns wieder für ein gemeinsames Essen, da der erste Abend ja bereits ein voller Erfolg war. Auch dieser Abend zog sich in die Länge, was dazu führte, dass es am nächsten Tag auf der Rückreise doch ein wenig leiser im Bus war, als noch auf der Hinfahrt.

Als Fazit dieser Reise kann man nur sagen: nächstes Jahr wieder!

Judith Rosenfeld (Studentin des BCE-Germanistik)