Master Theaterwissenschaft und Interkulturalität

Interkulturelle Perspektiven auf Theater

Der Masterstudiengang „Theaterwissenschaft und Interkulturalität“ zielt auf eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Theater und seinen historischen und zeitgenössischen Formen in interkultureller Perspektive. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass das Theater sowie die ihm nahestehenden performativen Künste in ihrer Geschichte und in ihrer gegenwärtigen Phase der Globalisierung und Internationalisierung kulturelle Differenzen ästhetisch und inhaltlich verhandeln und sich über Kulturimporte und -transfers erneuern.

Studienverlaufsplan

Intensive Praxisausrichtung

Der Studiengang hat eine dezidiert interdisziplinäre Ausrichtung, einen starken Forschungsschwerpunkt und eine intensive Praxisausrichtung, bei der es um den Erwerb und das Experimentieren mit den eigenen künstlerisch-praktischen Fähigkeiten sowie um die selbständige Planung, Organisation und Durchführung künstlerischer Projekte geht. 

Dementsprechend werden unterschiedliche Praxisanteile bereitgestellt. Dazu gehören: 

  • aufführungsbegleitende Seminare,
  • die kritische Reflexion von Theaterprojekten,
  • Kulturmanagement und Organisation,
  • Unterricht und Workshops bei Dramaturgen und Regisseuren/Theatermachern und Schauspielern,
  • szenische Projekte und Schreibwerkstätten.

Folgende Theater und Musikfestivals stellen Praktikumsplätze für das dritte Semester in den Bereichen Intendanz, Regie, Dramaturgie, Kulturmanagement/Organisation, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bereit: 

Luxemburg:

  • Théâtre d' Esch,
  • Théâtre National du Luxembourg,
  • Grand Théâtre de la Ville du Luxembourg,
  • Festival International Echternach,
  • Trifolion Echternach,
  • MASKéNADA,
  • GrAFiTi

Deutschland:

  • Theater Trier,
  • Saarländisches Staatstheater (Saarbrücken),
  • Pfalztheater Kaiserslautern,
  • Mosel Musikfestival.

Belgien:

  • Théâtre de Liège,
  • Chudosnic Sunergia (Eupen),
  • Agora Theater (St. Vith).

Frankreich:

  • NEST Théâtre Centre Dramatique National Thionville Lorraine,
  • Le carreau (Forbach).

Perspektivisch sollen diese Kooperationen durch die Zusammenarbeit mit dem Théâtre Universitaire Royal de Liège und dem Théâtre de la Place in Liège ergänzt werden.

Individuelle Betreuung

Da aus dem schon jeweils für sich sehr reichen Programm verschiedener Hochschulen ausgewählt werden kann, ergibt sich ein außergewöhnlich breites Angebot, wie man es sonst nur an sehr großen Universitäten findet – mit dem entscheidenden Unterschied, dass der binationale Master dank der überschaubaren Gruppengrößen eine sehr individuelle Betreuung ermöglicht.