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Neues Buch « Histoire de la justice au Luxembourg (1795 à nos jours) »

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Veröffentlicht am Mittwoch, den 08. Dezember 2021

Das Buch, das vom Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) der Universität Luxemburg veröffentlicht wird und vom Justizministerium in Auftrag gegeben wurde, zeichnet die Geschichte der Justiz in Luxemburg nach.

Das von Vera Fritz, Denis Scuto und Elisabeth Wingerter verfasste Werk „Histoire de la Justice au Luxembourg (1795 à nos jours)“ bietet einen einmaligen Beitrag zur Erforschung der Staatsbildung seit 200 Jahren. Illustriert mit Fotografien und Archivdokumenten, richtet es sich sowohl an Kenner der Materie als auch an interessierte Laien.

Das Buch behandelt insbesondere die Einführung zeitgenössischer Gerichtsbarkeiten während der französischen Periode unter dem „Directoire“, dem „Consulat“ und dem Kaiserreich sowie der Einrichtung der Justiz im unabhängigen Großherzogtum im 19. Jahrhundert, bis zur Verfassungsreform des Jahres 2000.

Die Arbeit untersucht auch die Identität von Richtern und ihre Ernennung, die Geschichte der Strafjustiz und der Gefängnisse, die Justiz in Kriegszeiten sowie die Auswirkungen des Völkerrechts und internationaler Gerichtsbarkeiten.

Die Initiative wurde 2017 von Justizminister Felix Braz ins Leben gerufen und von seiner Nachfolgerin Ministerin Sam Tanson unterstützt. Die Studie bettet sich in eine doppelte Perspektive ein:

  • eine chronologische Studie, die die zeitgenössische Geschichte der Justiz in Luxemburg ab 1815 nachzeichnet,
  • thematische Studien, die spezifische Aspekte dieser Geschichte hinterfragen.

Das Buch stellt eine erste Phase der Veröffentlichung der Ergebnisse dar. Eine virtuelle Ausstellung folgt im Jahr 2022.

Das Buch ist Teil der Reihe „Études sur l’histoire contemporaine transnationale du Luxembourg“ die vom C²DH redaktionell betreut und von De Gruyter herausgegeben wird. Es ist ab dem 22. Dezember bei Buchhändlern in Luxemburg und auf der Webseite von De Gruyter zum Preis von 49,95 Euro erhältlich.