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Positive Evaluierung der Universität wurde dem Parlament präsentiert

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Veröffentlicht am Donnerstag, den 28. Oktober 2021

Die Schlussfolgerungen der externen Evaluierung von Studium und Lehre an der Universität wurden am 27. Oktober vom Minister für Hochschulbildung und Forschung Claude Meisch dem parlamentarischen Ausschuss für Hochschulbildung und Forschung vorgestellt.

Externe Evaluierungen finden alle vier Jahre im Rahmen unserer mehrjährigen Konvention mit dem Ministerium für Hochschulbildung und Forschung statt. Dies ist jedoch di erste Evaluierung, die sich auf die Lehre konzentriert, eine der Hauptmissionen der Universität. Die Evaluierung wurde von der Akkreditierungsorganisation der Niederlande und Flanderns (NVAO) im Jahr 2020 durchgeführt, die den Bildungsauftrag und die Aktivitäten der Universität einem internationalen Gremium von 35 externen Gutachtern, darunter Hochschulexperten, Hochschulleiter, Akademiker und Studierende, unter die Lupe nahm.

Die Evaluierungsberichte beruhen auf einer umfassenden Selbstevaluierung, an der alle Bachelor- und Masterstudiengänge, Fakultäten, Studierenden-Dienststellen, die zentrale Verwaltung und die Universitätsleitung beteiligt waren. Das Gremium führte Interviews mit über 300 Mitarbeitern, Studierenden, Alumni und Partnern der Universität.

Die Evaluierung hat das Engagement der Universität für internationale Standards zur Sicherung der Qualität in der Hochschulbildung bestätigt. Die Empfehlungen des Gremiums, die Institutionalisierung eines umfassenden Qualitätssicherungsrahmens für die Lehre in Übereinstimmung mit den europäischen Richtlinien fortzusetzen, einschließlich der Schaffung von Benchmarking-Möglichkeiten und der Zertifizierung von Lehrqualifikationen, zeigen dass die Richtung, die die Universität in der Vergangenheit eingeschlagen hat, Vertrauen in die Zukunft weckt.

Die Evaluierung unterstreicht auch die Bedeutung der festen Verankerung von Lehre und Lernen in der institutionellen Strategie und deren Umsetzung.

Der Rektor der Universität Luxemburg, Prof. Stéphane Pallage, hat die Evaluierung in einer internen Mitteilung so kommentiert: „Externe Evaluierungen sind für uns eine hervorragende Gelegenheit, zu lernen und uns zu verbessern.

Wir begrüßen es, anhand internationaler Standards für Qualität (und Qualitätssicherung) in der Hochschulbildung bewertet zu werden. Diese Standards dienten als Referenz für das Qualitätssicherungssystem, das wir bisher entwickelt haben, und das wir weiter ausbauen werden. Die Berichte bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und sie weisen auf bedeutende Erfolge bei der Qualitätssicherung und -entwicklung hin. Zur Erinnerung: Nicht weniger als 17 unserer Studiengänge haben zwischen 2018 und heute internationale Akkreditierungen erhalten.

Die Universität unterstützt die Empfehlung, unser pädagogisches Profil weiter zu schärfen, und dieser Prozess ist bereits in vollem Gange (ich erwähne nur den Entwurf unserer Charte Pédagogique, unsere digitale Strategie sowie unseren neuen Strategierahmen). Dieser Ansatz baut auf dem Profil unserer Universität als internationale Forschungsuniversität auf, die der Gesellschaft verpflichtet ist. Wir betrachten unsere drei Aufgaben - Forschung, Lehre und Dienst an der Gesellschaft - als sich gegenseitig verstärkend und voneinander abhängig. Unsere Lehre kann von unserer Forschungskompetenz profitieren und die Forschung kann durch die Lehre inspiriert und vorangetrieben werden.

Eine wirksame Qualitätssicherung ist der Schlüssel dazu. Die Evaluierung bestätigt das herausragende Engagement der akademischen Gemeinschaft, der Studierenden und des Personals der Universität für die Entwicklung der Ausbildungsqualität. Das Bewertungsgremium betrachtet dieses Engagement als eine der wichtigsten Stärken der Universität. Es empfiehlt, auf dieser Stärke aufzubauen, indem weiterhin in die systematische Qualitätssicherung investiert wird, die Beteiligung der Studierenden weiter gefördert wird, Schulungen und die Anerkennung von Lehrqualifikationen angeboten werden, die (digitalen) Lern- und Lehrdienste verbessert werden und die Alumni systematischer einbezogen werden. All dies fügt sich gut in die aktuellen Prioritäten der institutionellen Entwicklung ein.

Wir haben einen Aktionsplan aufgestellt, dessen wichtigste Bestandteile in den nächsten Vierjahresplan der Universität eingeflossen sind. Einige davon wurden bereits umgesetzt, wie z. B. die Einrichtung eines Büros für Lehrqualität.“

Den Bericht und die Stellungnahme der Universität zum Bericht können online eingesehen werden.