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Scienteens Lab bietet neue Workshops in Informatik an

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Veröffentlicht am Montag, den 22. November 2021

Das Scienteens Lab, ein außerschulisches Lernzentrum der Universität Luxemburg, organisiert seine ersten Workshops in Informatik für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe. Diese Workshops, die eine interaktive Einführung in die Programmierung und künstliche Intelligenz bieten sollen, wurden mit Unterstützung der Royal Bank of Canada (RBC) entwickelt und sind der erste Schritt zur Ausweitung der Aktivitäten des Scienteens Lab auf den Bereich der Informatik.

Aufbauend auf diesen neuen Workshops hat das Scienteens Lab in Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern der Fakultät für Wissenschaft, Technologie und Medizin (FSTM) der Universität, genauer gesagt dem AI Robolab unter der Leitung von Prof. Léon van der Torre, ein umfassendes Programm im Bereich der Informatik entwickelt. Dieses Projekt mit dem Titel „Become A Computer Scientist“ (BeCos) wurde kürzlich vom Nationalen Forschungsfonds (FNR) unterstützt. Es wird im Rahmen des PSP-Flagship-Programms finanziert, das darauf abzielt, langfristige wissenschaftliche Outreach-Aktivitäten in Luxemburg einzurichten.

Das Scienteens Lab - De Labo fir Jonker - bietet Workshops an, die darauf abzielen, das Interesse von Schülerinnen und Schülern an der Wissenschaft zu wecken, die neueste wissenschaftliche Forschung vorzustellen und die nächsten Generationen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen. In den letzten acht Jahren hat das Scienteens Lab Workshops in Biologie, Mathematik und Physik für Schulklassen in Luxemburg und der Großregion angeboten und mehr als 9400 Schülerinnen und Schüler dazu eingeladen, in die Rolle einer Wissenschaftlerin/eines Wissenschaftlers zu schlüpfen.

Einführung in den Workshop „Kunst & KI“

Die Gesellschaft durchläuft einen rasanten digitalen Wandel, und intelligente Technologien sind Teil unseres täglichen Lebens geworden. Es ist heute wichtiger denn je, die jungen Generationen mit der Wissenschaft hinter diesen Geräten vertraut zu machen: Ein tieferes Verständnis ihrer inneren Funktionsweise ist notwendig, um die Technologie vertrauensvoll und sicher zu nutzen. Um den Bürgern von morgen zu helfen, informierte Nutzer zu werden und sie mit den richtigen Fähigkeiten auszustatten, um den verschiedenen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden, hat das Scienteens Lab kürzlich beschlossen, seine Aktivitäten auf die Informatik auszuweiten.

Die ersten Schritte wurden durch die Royal Bank of Canada (RBC) ermöglicht, die die Initiative von Anfang an unterstützte. „Wir freuen uns sehr, die Universität Luxemburg zu unterstützen und Kindern die Möglichkeit zu bieten, an den Workshops des Scienteens Labs teilzunehmen“, erklärt Philippe Renard, CEO von RBC. Das Sponsoring hat es dem Scienteens Lab ermöglicht, einen neuen Workshop mit dem Titel „Kunst und künstliche Intelligenz“ zu entwickeln, der nun für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren angeboten wird. Vierzig Kinder von RBC-Mitarbeitern werden in den nächsten Wochen an einer Reihe von Workshops teilnehmen. Schulen können die Workshops jetzt auch online buchen, die ab dem 1. Dezember angeboten werden.

Praktische Aktivitäten machen Informatik sowohl zugänglich als auch unterhaltsam. Die Teilnehmer entdecken zum Beispiel, dass künstliche Intelligenz zur Schaffung von Kunstwerken verwendet werden kann. „Sie lernen, wie man eine künstliche Intelligenz auf dem Papier entwirft und die Computerprogrammierung nutzt, um Zeichnungen zu erstellen“, erklärt Régine Poussin, Mitglied des Scienteens Lab, die den Workshop entwickelt hat. „Die Arbeit mit Bildern macht es einfach, die Macht der Computermethoden zu verstehen, und die Jugendlichen - jeden Alters und Geschlechts - haben viel Spaß daran, die unendlichen Möglichkeiten zu erkunden.“

Spannende Langzeitperspektiven

In den nächsten drei Jahren werden mehrere zusätzliche Aktivitäten entwickelt, um Jugendliche für das Fach zu begeistern und gleichzeitig die florierende Forschung in der Informatik an der Universität zu präsentieren. „Wir freuen uns darauf, vielen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, die Forschung zu entdecken, Programmierkenntnisse zu erwerben und ihr kritisches Denken zu schärfen“, sagt Prof. Jean-Marc Schlenker, Dekan der FSTM. „Wir freuen uns sehr über dieses neue Programm und sind natürlich den Menschen und Institutionen, die uns unterstützen, sehr dankbar“, schließt Dr. Elisabeth John, Leiterin des Scienteens Lab, ab. „Wir hoffen, dass die Aktivitäten das Interesse der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wecken und Talente fördern werden!“

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