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Engineering: Vertrag über Bildungszusammenarbeit

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Veröffentlicht am Freitag, den 02. September 2016

Die Universität Luxemburg und Paul Wurth haben einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Ingenieuren unterzeichnet. Im Rahmen dieses Vertrags werden hochqualifizierte Ingenieure und Forscher des luxemburgischen Unternehmens Paul Wurth an der Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation Lehrveranstaltungen im Bereich Ingenieurswesen abhalten. Der Vertrag wurde am Mittwoch, den 31. August 2016, in Anwesenheit von Paul Heuschling, dem Dekan der Fakultät und Hans-Jürgen Lessmann, Senior Vice President Global HR von Paul Wurth, und Stefan Heilmann, Senior Manager HR, unterzeichnet.

Von links nach rechts: Hans-Jürgen Lessmann, Paul Heuschling und Stefan Heilmann

Von links nach rechts: Hans-Jürgen Lessmann, Senior Vice President Global HR von Paul Wurth, Paul Heuschling, dem Dekan der Fakultät, und Stefan Heilmann, Senior Manager HR von Paul Wurth

 

Neuester Stand der Technik

Der Vertrag sieht vor, dass Ingenieure und Forscher von Paul Wurth Veranstaltungen für Studierende aus den Ingenieursstudiengängen in Bachelor und Master anbieten. Zunächst konzentrieren sich die Kurse, die von Ingenieuren des Unternehmens gehalten werden, auf moderne Technologien aus den Bereichen wie Projektmanagement Methoden in Anlagenbau und Bauingenieurwesen, technische Zeichnung und Materialwissenschaften. Im weiteren Verlauf der Kooperation entscheiden die Universität und Paul Wurth gemeinsam, in welchen weiteren Bereichen der Ingenieurswissenschaften die Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Die Studierenden können so jede Menge Wissen aus der Praxis mitnehmen und erhalten die Möglichkeit, die neuesten Technologien zu entdecken, ein Verständnis für branchenrelevante Themen zu entwickeln und gewinnen eine Vorstellung über die Entwicklung ihrer individuellen Kompetenzen, was nützlich für ihre Karriere in der Industrie als Ingenieur sein wird.

Wissenstransfer zwischen Industrie und Wissenschaft

Der Vertrag ergänzt die bereits bestehende Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen, die seit der Unterzeichnung eines ersten Kooperationsvertrags im Jahr 2010 für beide Seiten gewinnbringend war. Seither wurden gemeinsame Forschungsprojekte durchgeführt und es gab einen regelmäßigen Austausch sowohl von Ideen als auch von Studierenden und Mitarbeitern.

Paul Heuschling findet diese positiven Ergebnisse ermutigend: „Die Kooperation mit Paul Wurth, das nicht nur Weltmarktführer im Bereich Roheisenerzeugungstechnologien ist, sondern auch in anderen ingenieurswissenschaftlichen Feldern wie der Kokserzeugung, Energie- und Umwelttechnik, Bauwesen, Logistik usw. aktiv ist, hat seit 2010 Synergien zwischen der Forschung an der Universität und in der Industrie gefördert und den Studierenden solide Grundlagen in der Eisen- und Stahlindustrie vermittelt. Heute haben wir einen weiteren Schritt getan, über den ich mich sehr freue. Für die Universität Luxemburg ist dies eine großartige Gelegenheit, mehr Studierende für die Ingenieursstudiengänge zu gewinnen.“

Hans-Jürgen Lessmann von Paul Wurth sagte begeistert: „Unsere gemeinsamen Forschungsprojekte waren sehr produktiv und wir haben große Vorteile aus der hervorragenden Forschung gezogen, die an der Universität Luxemburg betrieben wird. Durch Praktika und/oder Besuche von Studierenden in unserem Unternehmen können wir zudem unsere Leidenschaft, unser Know-how und unsere Erfahrung weitergeben. Wir wollten aber noch weitergehen und unserem Angebot, Studierende der Ingenieursstudiengänge direkt auszubilden, eine formelle Grundlage geben. Schließlich sind sie die nächste Generation von Experten und Führungskräften. Dieser praktische Ansatz in der Ausbildung von Ingenieursstudenten wird aus unserer Sicht die starke technische Basis in Luxemburg weiter voranbringen.“

Die Unterzeichnung dieses neuen Vertrags kommt zu einem besonders guten Zeitpunkt, da 2016 ein Jubiläum ansteht: 100 Jahre Ingenieursausbildung in Luxemburg! Die Universität Luxemburg wird zu Ehren dieses bedeutenden Jahrestags ab 20. September 2016 eine Vorlesungsreihe am Campus Kirchberg anbieten. Den Höhepunkt bilden die Feierlichkeiten am 7. Oktober 2016 auf dem Campus Belval.

© Michel Brumat / Universität Luxemburg