Erste Summer School für Architektur an der Universität
Veröffentlicht am Donnerstag, den 30. Juni 2016
Vom 1. bis zum 10. September findet die erste Summer School für Architektur an der Universität Luxemburg statt. Die Schengen Summer School: Architecture & Migration gilt als Pilotprojekt für den Masterstudiengang in Architektur, der im Herbst 2017 an der Universität Luxemburg starten wird. Die Schengen Summer School wird der Frage nachgehen, was verschiedene Formen der Migration für Städtebau und Architektur bedeuten, und umgekehrt, wie sich Architekten und Stadtplaner in integrative Prozesse von Migrantinnen und Migranten einbringen können. Der zehntägige Workshop ist in zwei Phasen gegliedert:
Zu den internationalen Experten zählen u.a. Matthias Armengaud (Universität Freiburg), Véronique Patteeuw (ENSAP, Lille), Arno Brandlhuber (Academy of Fine Arts, Nürmberg), Friedrich Bokern, (Relief & Reconciliation for Syria, Beirut), Aglaée Degros (Artgineering, Brüssel), Ahn-Linh Ngo (Herausgeber des Magazins Archi+). Aus Luxemburg konnten Shahram Agaajani, Metaform, François Valentiny, Valentiny hvp architects, sowie Birte Nienaber, Professorin für Politische Geografie, für die Veranstaltung gewonnen werden. Organisiert wird die Schengen Summer School von Carole Schmit, Gastprofessorin an der Universität Luxemburg, und Florian Hertweck, Professor für Architektur und Studiendirektor des zukünftigen Masterstudiengangs in Architektur. Austragungsort der Summer School ist Schengen. Dieser Ort und das nach ihm benannte Abkommen stehen für eine Freizügigkeit in der Europäischen Union, eine historische Errungenschaft, die in der aktuellen Debatte immer mehr hinterfragt wird. Die Schengen Summer School richtet sich sowohl an Studierende als auch an Absolventen aus den Fächern Architektur, Stadt- und Raumplanung, aber auch Interessierte aus anderen Bereichen der Raumproduktion. Die Veranstaltung findet in Englisch statt. - - - |
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