Flüchtlingsfrage: Vorträge der Universität der Großregion (UniGR)
Veröffentlicht am Freitag, den 15. April 2016
In einer grenzüberschreitenden Vortragsreihe beleuchten Forscher die aktuelle Flüchtlingsfrage und Migrationspolitik. Auftakt macht ein Vortrag am 19. April um 16.30 Uhr auf Campus Belval. Die sieben Vorträge zum Thema "Migration und Flüchtlingsfrage" finden in Kaiserslautern, Liège, Lothringen, Luxemburg, Saarbrücken und Trier statt. Zum Auftakt am Dienstag, den 19. April, spricht Dr. Kleist vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) / Universität Osnabrückauf dem Campus Belval der Universität Luxemburg (Salle BlackBox) über die Rolle der Flüchtlingsforschung. Die Vorträge richten sich an die breite Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Los geht es – mit einer Ausnahme – jeweils um 16.30 Uhr. Interessierte können die Veranstaltung auch online verfolgen. Die Flüchtlingsfrage polarisiert seit Monaten die nationale und europäische Presse. Die Europäische Union ringt für diese von den Mitgliedstaaten manchmal sehr unterschiedlich verstandene Problematik um eine gemeinsame Position auf Grundlage einer europäischen Migrationspolitik. Bei der Migration überschneiden sich viele Forschungsbereiche, auf die die grenzüberschreitende Vortragsreihe eingehen wird. Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen wie Geschichte, Soziologie, Rechtswissenschaften oder Geographie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln an das Thema herangehen. So spricht Professorin Nadia Fadil am 28. April an der Universität in Liège (Salle Pousseur) zum Beispiel über Muslime in Belgien, am 3. Mai beschäftigt sich Professor Piero Galloro an der Universität Lothringen (Amphitheater Victor Demange) in Metz mit der Großregion als Einwanderungsregion, am 10. Mai dreht sich im Vortrag von Professor Martin Junkernheinrich an der TU Kaiserslautern (Geb. 48, Raum 48-680)alles um die finanziellen Auswirkungen der Migration. Zudem referiert Professorin Sabine Liebig am 18. Mai im Rathausfestsaal Saarbrücken über die Flucht und Migration von Frauen und Professor Denis Scuto in Luxemburg (Salle BlackBox) am 24. Mai über die Geschichte der Migration und des Asylrechts. Zum Abschluss der Reihe widmet sich Professor Johannes Kopp am 31. Mai an der Universität Trier (Geb. A/B, Hörsaal 2) in seinem Vortrag der Flüchtlingsthematik aus sozialwissenschaftlicher Sicht. Die Vortragsreihe wird von der Universität der Großregion (UniGR) organisiert. An diesem Hochschulverbund sind die TU Kaiserslautern, die Université de Liège, die Université de Lorraine, die Université du Luxembourg, die Universität des Saarlandes und die Universität Trier beteiligt. Der Verbund zielt darauf ab, Forschung und Lehre in der Großregion enger zu verzahnen. Interessierte haben die Möglichkeit, die Vorträge onlinezu verfolgen. Dazu ist eine Anmeldung unter www.uni-gr.eu/onlineconf2016 erforderlich. Hier finden Sie auch das komplette Programm in der Übersicht mit allen Terminen und Veranstaltungsorten. Wann? Auftakt am Dienstag, den 19. April um 16.30 Uhr Wo? Universität Luxemburg, Campus Belval, Maison des Sciences Humaines, Salle "BlackBox", Erdgeschoss |
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