Forschung im Fünf-Minuten-Takt: Lëtzebuerg erfuerschen
Veröffentlicht am Freitag, den 13. Mai 2016
Die Gesellschaft des Groβherzogtums als Forschungsobjekt: Das ist die Mission einiger Wissenschaftler an der Universität Luxemburg, die sich mit kulturellen, politischen, sozialen und räumlichen Entwicklungen im Land beschäftigen. Am Donnerstag, den 26. Mai 2016 ab 11.30 Uhr stellen beteiligte Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Öffentlichkeit ihre Aktivitäten vor – und das anhand von Minipräsentationen im Fünf-Minuten-Takt. Eine besondere Gelegenheit für alle interessierten Bürger, sich binnen einer Stunde einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte zu verschaffen. Dazu zählt zum Beispiel die Entstehung der Luxemburger Familiennamen, die Sprachforscher aufgrund von Namenstyp, Etymologie, sprachhistorischer Entwicklung und geographischer Verbreitung untersuchen und damit einen interessanten Einblick in die Namensgeschichte der Luxemburger Familien bieten. Andere Wissenschaftler sind der Luxemburger Literatur auf der Spur: So werden Tendenzen der Luxemburger Literatur in den Jahren 1945-1980 oder die literarische Zensur im Zeitraum von 1815 bis 1866 aus einer Luxemburg und Preußen vergleichenden Perspektive untersucht. Die Wissenschaftler sind Teil der Forschungseinheit IPSE (Identités. Politiques, Sociétés, Espaces) in der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften. Eine kurze Diskussion nach der Präsentationsrunde sowie ein anschlieβender kostenloser Imbiss ab 13 Uhr bieten Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern persönlich ins Gespräch zu kommen. - - - |
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