Logistik-Forschungszentrum zusammen mit dem MIT geplant
Veröffentlicht am Montag, den 23. November 2015
Die Universität Luxemburg wird ein Zentrum für Forschung, Lehre und Wissenstransfer in der Logistik gründen und Luxemburg so auf seinem Weg zum Transport- und Logistik-Hub in Europa unterstützen. Als Partner konnte die Universität das berühmte „Massachusetts Institute of Technology (MIT)“ aus den USA gewinnen, das zu den Top 10 der Universitäten weltweit zählt. Das Ministerium für Hochschule und Forschung wird das Projekt politisch unterstützen und finanziell fördern. Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 30. Oktober den Minister für Hochschule und Forschung beauftragt, zusammen mit der Universität den Vertrag zu finalisieren und gleichzeitig beschlossen, das geplante Zentrum finanziell über eine Dauer von zehn Jahren zu fördern. "Ein natürlicher Treffpunkt"Das Zentrum mit dem Titel „Luxembourg Centre for Logistics“ soll an der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften der Universität Luxemburg angesiedelt werden. Das Zentrum wird Studiengänge und Weiterbildung anbieten sowie angewandte Forschung in enger Kooperation mit der Industrie betreiben. Dabei soll viel Wert auf den Wissenstransfer in die Praxis gelegt werden und somit zur wirtschaftlichen Entwicklung Luxemburgs beitragen. Die Kooperation mit dem MIT ermöglicht Luxemburg den Zugang zum MIT-Netzwerk von Top-Experten und Industriekontakten rund um die Welt. „Unser Ziel ist, Luxemburg auch in Ausbildung, Forschung und Innovation als europäischen Leader in Logistik und Supply Chain Management zu etablieren“, so Universitätsrektor Rainer Klump. Das Zentrum solle natürlicher Treffpunkt für Manager, Politiker und Forscher werden, die sich mit den vielfältigen Herausforderungen der Logistik beschäftigen – von Fragen des internationalen Handelsrechts bis zum digitalen Tracking von Warenbewegungen. „Die Universität kann hier auf ihrer bestehenden interdisziplinären Expertise in Recht, Finanzen, Management, Entrepreneurship und Informatik aufbauen.“ Wissenschaftliche Exzellenz & wirtschaftliche EntwicklungStefan Braum, Dekan der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften, sieht das Projekt als Möglichkeit, sowohl Forschung und Lehre an der Universität weiterzuentwickeln als auch die wirtschaftliche Entwicklung dieses Bereiches mit Know-how und neuen Kompetenzen zu bereichern. „Wir sehen der Zusammenarbeit mit dem MIT positiv entgegen“, so Prof. Braum. „Das Logistikzentrum hat groβes Potential, neue Wege in der Entwicklung der Fakultät zu öffnen, die sicherlich zu innovativen Synergien innerhalb der Universität führen werden.“ Marc Hansen, Staatssekretär für Hochschule und Forschung, unterstreicht, dass diese Zusammenarbeit „sowohl zur wissenschaftlichen Exzellenz als auch zur wirtschaftlichen Entwicklung des Logistiksektors, eines der prioritären Wirtschaftssektoren Luxemburgs, beiträgt“ und sieht damit die internationale Sichtbarkeit der Universität gestärkt. „Die Kooperation mit dem MIT ermöglicht es der Universität Luxemburg, in die Championsleague der Universitäten aufzusteigen“ so Staatssekretär Hansen. Die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsabkommens mit dem MIT ist zum Jahresende geplant. |
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