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Mathias Enard und Navid Kermani im Gespräch mit Guy Helminger

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Veröffentlicht am Donnerstag, den 07. April 2016

Die Key research area Multilingualism and Intercultural Studies lädt am 12. Mai um 19 Uhr zu einer literarischen Diskussionsrunde mit Navid Kermani und Mathias Énard in die Abtei Neumünster ein. 

Der deutsch-iranische Schriftsteller („Unglaubliches Staunen. Über das Christentum”) und aktueller Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels Navid Kermani gilt als einer der bedeutendsten Intellektuellen Deutschlands. Durch seine Sachbücher über den Koran und das Christentum, seine Romane über Grundfragen der menschlichen Existenz und seine Reportagen aus den Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens bietet er seinen Lesern einen Perspektivwechsel zwischen zwei Kulturen, ermöglicht das „Verständnis für andere Kulturen und verändert unsere Sichtweise auf uns selbst“ (Außenminister Frank-Walter Steinmeier).

Auch der französische Schriftsteller Mathias Enard ist ein ebenso kritischer wie emphatischer Grenzgänger zwischen Ost und West. Er studierte Kunstgeschichte, die persische und arabische Literatur, arbeitete für das Rote Kreuz im Libanon, als dort Krieg herrschte, und reiste immer wieder in den Mittleren und Nahen Osten. Sein Ideal ist es, eine enzyklopädische und somit die Welt erklärende Literatur zu schreiben. Für sein Buch Boussole (deutsch: Kompass) über das Bild des Orients in der westlichen Welt erhielt Enard 2015 den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs, den Prix Goncourt.

Unter Leitung des luxemburgischen Schriftstellers Guy Helminger diskutieren Navid Kermani und Mathias Enard über Literatur und Politik.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit der Key Research Area MIS – Multilingualism and Intercultural Studies (Universität Luxemburg) mit Unterstützung von neimënster.