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Solides Fundament in Forschung und Lehre

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Veröffentlicht am Montag, den 24. Juli 2017

Die Universität Luxemburg hat im Jahr 2016 mehr denn je zuvor ihre Qualität als Forschungsuniversität unter Beweis gestellt.

Denn das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der ersten externen Forschungsevaluierung. Für Wissenschaftler und Verwaltung ein monatelanger Kraftakt, der sich gelohnt hat: Neun der 13 Forschungseinheiten und -zentren wurden als international führend bewertet.

Luxemburgs Universität steigerte zudem die eingeworbenen Drittmittel für Forschungsprojekte von rund 41 Millionen Euro im Vorjahr auf 43 Millionen Euro. Zudem erhielten gleich zwei Forscher der Universität – der Physiker Dr. Massimiliano Esposito und der ICT-Experte Prof. Dr. Lionel Briand - im vergangenen Jahr millionenschwere Forschungsbeihilfen des Europäischen Forschungsrates, die sogenannten „ERC grants“.

Auch im „Times Higher Education World University Ranking“ kletterte die Uni weiter und belegt derzeit Platz 178 von rund 800 gelisteten Hochschulen weltweit.

Jahresbilanz 2016 der Universität Luxemburg

„Was unsere gute Platzierung in Rankings bereits andeutete, konnten wir dank der Evaluierung im zweiten Halbjahr durch 45 externe Prüfer nun belegen: Die Universität Luxemburg hat ein solides Fundament“, so Ludwig Neyses, Vizerektor für Forschung und Rektor in Vertretung. Wie die Universität dieses nutzt, um Luxemburg, seiner Gesellschaft und Wirtschaft zu dienen und die Region als treibende Kraft innovativer zu machen, ist das Schwerpunktthema des jetzt erschienenen Jahresberichts 2016 der Universität (PDF).

Geprägt war das Jahr 2016 an der Uni zudem von zahlreichen neuen Projekten und Initiativen. So integrierte die Universität das frühere „Centre Virtuel de la Connaissance sur L’Europe“ (CVCE) samt dreier weiterer unabhängiger Institute und weihte das „Robert Schuman Institute of European Affairs“ ein. Ein Meilenstein war die Gründung des dritten interdisziplinären Forschungszentrums, des „Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History“. Auf Initiative des Hochschulministeriums besiegelte die Uni ferner eine engere Zusammenarbeit mit den öffentlichen Forschungszentren des Landes in der Doktorandenbetreuung. An der Spitze der Universität löste zur Jahresmitte 2016 Yves Elsen, CEO von HITEC s.a. und bis dahin Aufsichtsratsvorsitzender des „Luxembourg National Research Fund“ (FNR), den Aufsichtsratsvorsitzenden der Universität und Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs Erster Instanz Marc Jaeger ab, der aus persönlichen Gründen ausschied.

Attraktives Wohnangebot

Die Studierendenzahlen blieben mit knapp 6,200 Studenten – davon rund 52 Prozent aus dem Ausland - stabil. Gröβte Fakultät ist weiterhin die Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften mit rund 2,500 Studierenden.

In der Lehre startete die Uni unter anderem den „Master en Enseignement Secondaire” (Master in Secondary Education, mathematics track/languages and literature track) sowie einen Master Theaterwissenschaft und Interkulturalität. Die bisher drei Master in Europarecht wurden zu nunmehr sechs hoch spezialisierten, akkreditierten Studiengängen ausgebaut.

Mit der Eröffnung des „Uni-Val II“-Wohnheims auf Belval im vergangenen Herbst verfügt die Uni jetzt über mehr als tausend Zimmer und damit über ein ausreichendes und attraktives Wohnangebot.

Ende 2016 waren rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Universität beschäftigt. Nach der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs 2017 arbeiten Hochschulleitung und Verwaltung derzeit intensiv daran, das Wintersemester vorzubereiten und die Verwaltungsprozesse weiterzuentwickeln. Auch die Rekrutierung eines neuen Rektors läuft; eine Entscheidung wird im Herbst erwartet.