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Wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Universität getroffen

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Veröffentlicht am Dienstag, den 12. Dezember 2017

In seiner ordentlichen Sitzung vom 9. Dezember 2017 hat der Aufsichtsrat („Conseil de gouvernance“) mehrere wichtige Entscheidungen für die Universität Luxemburg getroffen.

Akademischer Lehrkörper

Der Aufsichtsrat hat beschlossen, das Mandat des Direktors des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Universität, Professor Rudi Balling, das am 31. August 2019 ablaufen würde, bis zum 16. Oktober 2021 zu verlängern. Diese Entscheidung wird dazu beitragen, die Entwicklung des LCSB nachhaltig zu stärken, und es Prof. Balling erlauben, an der zukünftigen Entwicklung eines Medizinstudiums in Luxemburg mitzuwirken.

Der Aufsichtsrat hat ebenfalls der Ausschreibung einer Professur in Biomedizin zugestimmt, deren Inhaber oder Inhaberin, in einer ersten Phase für die Entwicklung eines dreijährigen Bachelorstudienganges in Medizin verantwortlich sein wird. Dieser Studiengang stellt – zusammen mit der Einrichtung von Spezialisierungsprogrammen in Neurologie und Onkologie, sowie dem bereits gut etablierten Programm in Allgemeinmedizin – die erste Phase des Beitrags der Universität zur nachhaltigen Ausbildung von Medizinern in Luxemburg dar.

Der Aufsichtsrat hat Frau Dr. Valérie Schafer zur Professorin für Europäische Zeitgeschichte am Luxembourg Centre of Contemporary and Digital History der Universität ernannt. Prof. Schafer, die derzeit „Chargée de recherche au CNRS“ am „Institut des sciences de la communication“ (ISCC, CNRS/Paris-Sorbonne/Université Pierre et Marie Curie) ist, beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Informatik, der Telekommunikation und des Internets.

Professor Rolf Tarrach wurde der Titel eines „Recteur émérite“ verliehen. Prof. Tarrach, der vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2014 Rektor der Universität war, hat entscheidend dazu beigetragen, die Universität erfolgreich und international sichtbar zu machen, und es war dem Aufsichtsrat eine große Freude, ihm diesen Titel zu verleihen.

Vierjahresplan und Vertrag mit der Regierung

Der Vierjahresplan 2018-2021 war ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt: Bei einer ersten Lesung am 8. Juli 2017 hatte der Aufsichtsrat eine Reihe von Bemerkungen und Verbesserungsvorschlägen vorgebracht. Der Hauptteil des Textes konnte am 9. Dezember 2017, nach einem positiven Votum des Universitätsrates, angenommen werden.

Das Rektorat verhandelt derzeit mit der Regierung den neuen „Contrat d’Etablissement 2018-2021“. Dieser Vertrag zwischen Universität und Regierung legt den Finanzierungsrahmen und die Leistungsvereinbarung fest. Die Universität wird demnach einen weiteren Zuwachs an staatlicher Finanzierung erhalten und der Aufsichtsrat hat, bei der Zustimmung zu diesem Vertrag, der Regierung für ihre fortdauernde Unterstützung der Universität gedankt.

Budget 2018

Der Aufsichtsrat hat infolge der vom Rektorat eingeleiteten Reformen wesentlich verbesserte Budgetprozeduren und eine größere finanzielle Transparenz festgestellt. Diese Maßnahmen haben unter anderem dazu beigetragen, dass für 2017 ein ausgeglichener finanzieller Jahresabschluss vorgesehen ist.

Der Aufsichtsrat hat festgestellt, dass das Budget 2018 ebenfalls ausgeglichen sein wird und mit dem Vierjahresplan 2018-2021 konform ist. Er hat somit diesen Budgetentwurf, der auch vom Universitätsrat gutgeheißen wurde, verabschiedet.

Die Sitzung vom 9. Dezember war die letzte des Jahres 2017. Der Aufsichtsrat hat dem geschäftsführenden Rektor und seiner Mannschaft herzlich für die Arbeit der letzten Monate gedankt. Der Aufsichtsrat hat elf Mal im Laufe des für die Universität entscheidenden Jahres 2017 getagt und seine Zusammenarbeit mit dem Rektorat wesentlich verbessert. Neben den wichtigen Beiträgen zum Budgetprozess und zur finanziellen Transparenz, hat der Aufsichtsrat acht neue Professoren (zwei in der Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Kommunikation (FSTC), und je drei in der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften (FDEF) und der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften (FLSHASE)) ernannt, sowie fünf „Professeurs affiliés“, sechs „Professeurs à titre honoraire“ und einen „Professeur invité“. Zu diesen Ernennungen gehört die von Prof. Stéphane Pallage, der im Oktober zum Rektor der Universität Luxemburg ernannt wurde. Der Aufsichtsrat dankt der gesamten Universitätsgemeinschaft für die große Anstrengung und die im Jahre 2017 geleistete Arbeit. Prof. Stéphane Pallage, der am 9. Dezember als Gast an der Sitzung des Aufsichtsrates teilgenommen hat, wird sein Amt am 1. Januar 2018 antreten.

© Michel Brumat / Universität Luxemburg 2017