Zusammenarbeit mit LISER besiegelt
Veröffentlicht am Dienstag, den 14. Juli 2015
Die Universität Luxemburg und das Sozioökonomische Forschungsinstitut LISER (ehemals CEPS-Instead) werden vier gemeinsame Professuren schaffen und finanzieren. Die gemeinschaftliche Rekrutierung von Topwissenschaftlern ist Kernstück des Plans, gemeinsame Forschungsprojekte, Doktorandenbetreuung und Veranstaltungen zu intensivieren und über diesen Weg enger zusammenzuarbeiten. Die Aufsichtsräte beider Institutionen gaben in ihren jüngsten Sitzungen vor wenigen Tagen grünes Licht für ein entsprechendes „Memorandum of Understanding“. Vier neue ProfessurenDie vier neuen Professuren werden in den Fachbereichen Sozialpolitik, Arbeitsökonomie, Stadtentwicklung und Mobilität geschaffen. Beide Institutionen übernehmen jeweils die Hälfte der Kosten. Die Berufung auf Basis eines gemeinsam erstellten Profils soll nach den Regeln der Universität und in enger Kooperation mit dem LISER erfolgen. Die rekrutierten Wissenschaftler erhalten den Status eines Professors der Universität Luxemburg und sind dort in Forschung, Lehre und Verwaltung präsent; gleichzeitig übernehmen sie aber auch klar definierte Aufgaben in den Tätigkeitsfeldern von LISER. Auch Forschungsresultate und Urheberrechte gehören beiden Institutionen. Ein Abkommen mit PilotcharakterWissenschaftler der Universität und des LISER arbeiten bereits seit langem in verschiedenen Forschungsprojekten zusammen. „Das Abkommen wird diese Kooperation nun institutionalisieren. Darüber freue ich mich sehr“, unterstrich Rainer Klump, Rektor der Universität. Darüber hinaus könne die Uni-Partnerschaft mit LISER auch als Modell für Berufungskooperationen mit anderen Luxemburger Forschungseinrichtungen dienen, so der Rektor. „Dieses Abkommen hat Pilotcharakter für die Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Luxemburg“, unterstrich Hilmar Schneider, CEO des LISER. „Für uns markiert diese Kooperation einen entscheidenden Schritt hin zu einer engeren Vernetzung der Forschungseinrichtungen auf Belval, von der alle Seiten enorm profitieren können.“ Die Kooperation startet mit einer fünfjährigen Pilotphase und ist langfristig ausgelegt. Ein gemeinsames „Steering Committee“ soll über alle Aktivitäten der neuen Partnerschaft wachen. |
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