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Uni.lu et Dudelange s’engagent pour la démocratie participative

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Veröffentlicht am Mittwoch, den 09. Dezember 2020

L’Université du Luxembourg la Ville de Dudelange ont conclu une convention de collaboration pour la promotion de la démocratie participative. Les partenaires combineront leurs efforts pour devenir la référence nationale en matière de démocratie participative.

In Luxemburg, wie in einer Vielzahl von Ländern, besteht eine wachsende Nachfrage von Bürgern und Politikern nach einer kontinuierlichen und eingehenden Beteiligung der Bürger am Entscheidungsprozess. Dies spiegelt das Gefühl wider, dass die Kanäle der traditionellen repräsentativen Demokratie nicht mehr ausreichen, um die Bedürfnisse einer zunehmend informierten Gesellschaft zu erfüllen, die bereit ist, unparteiische politische Entscheidungen zu treffen. Die Stärkung partizipatorischer Praktiken wird auch als Chance gesehen, die soziale Verbindung auf lokaler, nationaler Ebene und in der Großregion zu stärken.

Eine nationale Referenzplattform im Bereich der partizipativen Demokratie

Das Projekt wird von Dr. Raphaël Kies von der Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften koordiniert.

Zu den wichtigsten Zielen dieses Projekts auf kommunaler Ebene zählt die Beteiligung an der konzeptionellen Umsetzung und wissenschaftlichen Bewertung aktueller und zukünftiger partizipativer Projekte in Luxemburg. Daher ist die Stadt Dudelange damit einverstanden, aktiv mit der Universität zusammenzuarbeiten und eine Modellstadt zu werden, um die Bewertung bestehender partizipativer Projekte und das Experimentieren mit innovativen Konzepten (z. B. das Bürgerforum Biergerrot , Neischmelz, Kinderparlament, Bürgerhaushalt usw.) zu ermöglichen. Dies umfasst auch die Entwicklung einer Referenzwebsite, die alle bisher im Land und vor allem in der Stadt Dudelange gemachten Erfahrungen enthält. Diese Website bietet daher detaillierte Informationen über den Ursprung und die Funktionsweise dieser Initiativen.

Auf nationaler Ebene zielt das Projekt darauf ab, ein nationales und großregionales Netzwerk für die Herausforderungen der partizipativen Demokratie aufzubauen, um Synergien zu schaffen und der nationale Bezugspunkt für die partizipative Demokratie in Luxemburg für jede Institution zu werden, die an der Entwicklung partizipativer Projekte interessiert ist.

Auf internationaler Ebene sind die Ziele des Projekts an internationalen Förderausschreibungen zur Finanzierung der partizipativen Demokratie teilzunehmen, die Organisation öffentlicher Veranstaltungen zu den Herausforderungen der partizipativen Demokratie, internationaler Netzwerke beizutreten, die sich speziell mit partizipativer Demokratie befassen, sowie die Fortführung der Sommerschule „Partizipation und Demokratie“ (organisiert von der Universität Luxemburg, der Universität Libre de Bruxelles, der Universität Laval, Science Po Bordeaux).

Dudelange, ein langjähriger Partner

Die Stadt Dudelange engagiert sich seit mehreren Jahren dafür, jedem ihrer Einwohner eine Stimme zu geben. Seit 2015 wurden die Meinung der Einwohner Dudelanges bereits für mehrere Großprojekte in ihrer Stadt eingeholt. Ihnen wird auch das ganze Jahr über eine Stimme gegeben, unter anderem durch Beiräte, den lokalen Kinder- und Jugendrat und interaktive Arbeitssitzungen.

Im Jahr 2019 hat Dudelange den nächsten Schritt unternommen, indem die Stadt einerseits das Bürgerforum („Biergerrot“) ins Leben gerufen hat, das sich mit den verschiedenen derzeit von der Gemeinde erbrachten Dienstleistungen und möglichen Verbesserungsmöglichkeiten befasst, und andererseits ein Bürgerausschuss der sich mehr über zukünftige Projekte für die Stadt und das Dudelange von morgen äußern soll.

Besiegelung einer langjähriger Partnerschaft

Die Universität und die Stadt haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit: Seit 2014 begrüßt Dudelange Studierende in den 14 Räumen seines Studierendenwohnheims. Im Jahr 2018 wurde offiziell eine Rahmenkooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Dudelange und der Universität Luxemburg offiziell unterzeichnet. Dies bestätigte die Vertiefung der zu dieser Zeit bereits engen Beziehung zwischen den beiden Partnern und eröffnete neue Wege der Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen von Forschungsprojekten. Es wurde auch die Möglichkeit unterstrichen, den Park der universitären Wohnheime auf dem Gebiet der Stadt zu erweitern. Dies geschah 2019, als das Maison des Chercheur für 9 Forscher/innen und Doktoranden der Universität eingeweiht wurde.

Die Übersicht der Ziele und den Aktionsplan finden Sie hier.

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