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Universität engagiert in grenzüberschreitendem Raumplanungsnetzwerk

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Veröffentlicht am Freitag, den 31. Januar 2020

Am Donnerstag, den 30. Januar, wurde an der Universität Luxemburg die Vorbereitungsmission der IBA Alzette Belval gestartet. Dieses Ereignis markierte den Auftakt des IBA-Prozesses (Internationale Bauausstellung), ein innovatives Stadtplanungsprojekt für das französisch-luxemburgische Grenzgebiet Alzette Belval, ein Gebiet von 170 km2 , bestehend aus 12 französischen und luxemburgischen Gemeinden mit rund 100.000 Einwohnern.

Ziel der IBA ist es, das Gebiet Alzette Belval international als Modell einer europäischen Grenzregion mit gemeinsamer Raumplanung und innovativen Projekten in den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Raumordnung zu positionieren.

Die Universität arbeitet mit dem Projektleiter, dem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ), zusammen und führt die vorläufige Machbarkeitsstudie der IBA Alzette Belval durch. Ziel ist es, das verbindende Thema der IBA zu definieren, gezielte Handlungsfelder zu bestimmen und eine Reihe von Pilotprojekten zu planen.

Forscher der Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften der Universität werden an der räumlich-konzeptionellen Produktion arbeiten. Florian Hertweck, Professor für Architektur an der Universität, ist einer der Hauptforscher. Er beschreibt die Rolle der Universität in dem Projekt: „Die Universität Luxemburg wird mit ihrem wissenschaftlichen und konzeptionellen Know-how eine wichtige Rolle in der Vorbereitung der IBA Alzette-Belval spielen. Wir werden mit unseren Partnern darauf hinarbeiten, dass die IBA Alzette-Belval ein europäisches Modell für eine transnationale Stadt-Land-Entwicklung sein wird, die neue Wege in der Planung und Umsetzung von bezahlbarem Wohnraum gehen wird, mit neuen Formen der Bodennutzung, Bürgerbeteiligung und Projektvergabe“.

Dorothée Habay-Lê, Direktorin des EVTZ Alzette Belval ergänzt: „Das Gebiet von Alzette Belval ist seit vielen Jahren in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingebunden. Die Gründung eines EVTZ im Jahr 2013 war eine große Chance, um die grenzüberschreitenden Projekte zu stabilisieren und den Ballungsraum gemeinsam aufzubauen. Das IBA-Projekt ist ein Schritt hin zu operationellen Projekten der Raumplanung, Architektur und Entwicklung, die zwischen Franzosen und Luxemburgern auf diesem europäischen Gebiet gemeinsam gebaut werden“.