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Universität befragt Personal der Grundschulen

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Veröffentlicht am Montag, den 15. November 2021

Der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialarbeit der Universität Luxemburg organisiert derzeit eine nationale Umfrage bei allen Grundschullehrern und -erziehern in Luxemburg.

Vom 8. November bis 17. Dezember 2021 ist ein Fragebogen online verfügbar, um die Meinung des Grundschulpersonals zu erfahren.

Die nationale Konsultation wird koordiniert von Dr. Christophe Dierendonck, Dozent am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialarbeit der Universität. Sie gibt Lehrern und Erziehern die Möglichkeit, ihre Wahrnehmung und ihr Verständnis ihres Berufs zu äußern, ihre Praxis zu beschreiben und die größten Schwierigkeiten zu benennen, denen sie begegnen.

Die Teilnehmer sind ebenso eingeladen, ihre Meinung zu den Orientierungen und Maßnahmen zu äußern, die seit der Schulreform von 2009 umgesetzt wurden (Organisation in Zyklen, kompetenzbasierter Ansatz, Differenzierung der Unterrichtspraktiken, formative Bewertung, Schulentwicklungsplan, Beurteilungen, Verlängerung der Zyklen, kooperative Praktiken usw.).

Die Umfrage ist die erste Phase dieser partizipativen wissenschaftlichen Studie. Die zweite Phase der Studie, die im Frühjahr 2022 durchgeführt werden wird, konzentriert sich auf die Analyse der Ergebnisse der Konsultation. Zu diesem Zweck werden mehrere thematische Workshops organisiert, an denen die verschiedenen Bildungsbeteiligten in Luxemburg teilnehmen.

Um solide und repräsentative Ergebnisse zu gewinnen, auf deren Grundlage konkrete Empfehlungen formuliert werden können, ruft die Universität alle Lehrer und Erzieher auf, sich an dieser nationalen Konsultation zu beteiligen.

Die Ergebnisse werden in zwei voneinander unabhängigen Berichten veröffentlicht: einem wissenschaftlichen Bericht, der vom Universitätsteam verfasst wird, und einem thematischen Bericht, der vom Observatoire national de la qualité scolaire (ONQS), dem Auftraggeber der Studie, verfasst wird. Die Ergebnisse der Studie werden im Parlament vorgestellt und anschließend auf der Website www.onqs.lu veröffentlicht.

Für weitere Informationen: consultation.ef@uni.lu